Trump Wähler für Freigabe von HanfOb der US-Präsident darauf reagiert? Umfragen zufolge wünschen ausgerechnet Trumps Wähler die Freigabe von Cannabis und zwar auf Bundesebene. Außerdem berichtet der THC.Guide diese Woche von einem Gesundheitspolitiker, der ernsthaft meint, es gäbe keinen Medizinalhanf in den Staaten – angesichts von zig Legal States und einer beinahe flächendeckenden Legalisierung von Haschisch und Marihuana mindestens auf Rezept! Und dann gibt’s noch einen Bericht aus Las Vegas, wo sich die Behörden den neuen Umständen anpassen und für euer Weed und Dope sogar besondere Müllcontainer installieren.

Trump Wähler für Freigabe von Hanf in den USA

Im Weißen Haus lichten sich die Reihen der bedingungslosen Unterstützer von Präsident Donald Trump. Freilich ist Jeff Sessions, der Anti-Hanf Aktivist weiterhin Justizminister und er tut alles, um dem Chef im Oval Office eine Legalisierung von Cannabis in den USA auszureden. Lustigerweise wollen jedoch die meisten Wähler von Trump genau das Gegenteil! Den Bundesstaaten sollte es Umfragen zufolge freistehen, wie die Cannabispolitik gestaltet wird

Wann ändert der US-Präsident die nationale Hanfpolitik?

Bei rund 60% Zustimmung für eine Freigabe beim Hanf dürfte Donald Trump genau zuhören. In der Summe werden es sogar mehr als 80%, die für Cannabis entweder als Medizin frei verfügbar wünschen oder sogar als Genussmittel und das zu ignorieren ist sicher nicht so leicht für einen Politiker, der ausschließlich auf Umfragen achtet. Trump hat aber wie schon erwähnt kaum noch echte Unterstützer und er muss Jeff Sessions und dessen Mannschaft gewähren lassen, so dass sich wohl so schnell nichts ändern wird in der USA auf Bundesebene.

US-Gesundheitsministerium bestreit die Existenz von Cannabis-Medizin!

Ein besonders groteskes Beispiel von Ignoranz lieferte vergangene Woche der Gesundheitspolitiker Alex Azar, der beim Besuch einer Klinik in Ohio ernsthaft meinte, es gäbe in den USA keinen Medizinalhanf! Wie bitte? Vor Ort in Yellow Springs überschwemmen derzeit Opiate das Land und in Ohio mussten sogar Kühlboxen aufgestellt werden, um die vielen durch Überdosis auftauchenden Leichen irgendwie verwahren zu können. Da fragen Journalisten schon mal nach, ob sich Cannabis da als Substitut und Therapie anbietet! An anderer Stelle wird das bereits erfolgreich erprobt, doch der besagte Herr Azar hat entweder keine Ahnung oder Weisung von ganz oben. 

Amerika im Bann der Opioid-Krise: Hanf als Ausweg?

In Bundesstaaten wie Colorado hilft legales Marihuana vielen von Opiaten abhängigen Leuten. Strenggenommen gibt es auf Bundesebene aber weiterhin keine Hinweise, nach denen Cannabis als Medizin überhaupt zu verordnen ist und so sind die Aussagen des Politikers irgendwo ganz weit hinten in der letzten bürokratischen Schreibstube noch nachvollziehbar. Aber was sagt dergleichen über eine Regierung aus, die solche „Spezialisten“ beschäftigt? Erst wenn es konkrete Vorlagen gibt für den Hanf und das eben nicht nur auf Ebene der Bundesstaaten, werden solche Bürokratenheinis die alternative Medizin und Therapie für Opiatabhängigkeit anerkennen. Klingt so bisschen nach dem ewigen Gassenhauer der Marlene Mortler, ihres Zeichens leider weiterhin Bundesdrogenbeauftragte:

„Cannabis ist im Gegensatz zu Alkohol und Tabak nicht erlaubt, weil es sich um eine illegale Droge handelt.“

Spezielle Mülltonnen für Cannabis in Las Vegas

Wenn ihr mit Gras in der Tasche auf Flughäfen herumlauft, dann ist immer besondere Vorsicht angebracht. Es gibt unzählige Anlässe, damit euch die Cops kontrollieren – doch in Las Vegas, der Zockermetropole in Nevada, wird der Umgang mit Cannabis auch auf dem Airport viel entspannter betrachtet. Das liegt an der Legalisierung von Hanf im Wüstenbundesstaat und nun gibt es bisher schon 13 sogenannten „Amnesty Boxes“ für das Einwerfen von Haschisch und Marihuana. Wer beispielsweise noch Pott in der Tasche hat oder eben noch einen Joint rauchen will vor dem Abflug, der kann das Gras in diese natürlich in Grün gehaltenen Mülltonnen werfen. Rausfischen lässt es sich übrigens nicht, falls euch das interessiert.

Kiffer-Reisen nach Nevada

Seit vergangenem September ist Cannabis legal in Nevada, doch auf den Flughäfen gelten Ausnahmen, auch die Werbung für Weed ist dort untersagt. Anstatt jedoch wie in Deutschland oder auch in Texas gleich Jagd zu machen auf die Kiffer mit zusätzlichen Polizisten, appellieren die Behörden an die Vernunft der Leute und das funktioniert. In Nevada kann jeder bis zu sechs Hanfpflanzen hochziehen, es gibt jede Menge Dispensaries, das sind die Cannabisgeschäfte mit der ganz großen Auswahl. Kiffer-Reisen nach Las Vegas lohnen sich also und wenn ihr dann zurückfliegt, braucht ihr das Gras nicht mehr irgendwo hinwerfen, sondern findet passenderweise die passenden Tonnen dazu. Ob das Cannabis später geleert und beispielsweise an Bedürftige verteilt wird, konnten wir beim THC.Guide leider nicht herausfinden.