Cannabis StudienCannabis boomt und weltweit ist Hanf als Medizin und sind Haschisch und Marihuana als Rauschmittel sehr beliebt. Die Legalisierung in Deutschland hingegen verläuft noch recht schleppend, was an der üblichen Mixtur aus politischer Lüge und Heuchelei liegt, das wurde auch jüngst beim neusten Bundesdrogenbericht wieder einmal deutlich. Und wie bei den Fake News so ist auch bei der üblichen Anti–Cannabis Politik der Verweis auf Fakten, auf neue Studien und auf Erkenntnisse aus der Wissenschaft von Vorteil. Zwar ignorieren Merkel, Gröhe und Mortler die Hanf Forschung selbst im Bundestagswahlkampf, aber irgendwann wird auch dieses Lügengeflecht zusammenbrechen und wir Kiffer finden schon heute viele neue Untersuchungen, die THC Konsum und dessen Folgen genauer und vor allem ehrlicher analysieren.

  1. Weniger krankheitsbedingte Fehltage dank Cannabis Legalisierung

In den USA, wo Hanf in vielen Bundesstaaten als Medizin und manchmal auch ganz ohne Rezept zu haben ist, wurden jüngst die Daten von 60.000 Haushalten ausgewertet und dabei der Bezug von Cannabis Legalisierung und Fehltage auf Arbeit untersucht. Das ging einher mit Erkenntnissen, nach denen eine Marihuana Freigabe den Alkoholkonsum in der betreffenden Gegend reduziert! Trinker fehlen bekanntlich nicht selten im Job und Leute wie der Bundesgesundheitsminister würde ziemlich sicher behaupten, das wäre auch beim Konsum von Cannabis der Fall. Aber das ist Unsinn, die Studie in Amerika zeigt deutlich, dass in den Staaten mit einer THC Legalisierung die krankheitsbedingten Fehltage zurückgehen! Nun wollen wir hier keinen Zusammenhang konstruieren, aber offenbar hat Hanf eben keinen negativen Einfluss auf die Arbeitswelt, das Stereotyp vom Kiffer, der einzig stoned zu Hause rumliegt, ist damit widerlegt. (Norml.org)

  1. Medizinisches Marihuana ergänzt und erweitert Schulmedizin

Das ist nicht unbedingt neu und selbstverständlich auch in Deutschland unter Ärzten Konsens, doch aktuelle Untersuchungen zeigen einen Rückgang bei der Verschreibung von Pillen, Tinkturen und Tabletten, wenn zugleich Cannabis zumindest als Medizin freigegeben ist. Dabei geht es logischerweise um die Anwendungsgebiete von Nervenschmerzen über Krampfanfälle und fehlender Appetit bis hin zu Depressionen und Angststörungen, wobei Medizinalhanf eine große Hilfe sein kann. Die Studie untersuchte natürlich auch die Verschreibungspraxis bei Anwendungen, die alternativ nicht durch Cannabisprodukte behandelt werden können und doch ergibt sich im Gesamtbild ein deutlicher Rückgang bei der Verschreibung von chemischen Keulen.

Opiatkrise in den USA: Tausende Amerikaner verrecken dieser Tage elendig vor allem in der Provinz, weil die dort übliche Mischung aus Gier bei den Ärzten und Pharmakonzernen und Bedenkenlosigkeit bei den Bürgern unzählige Leute abhängig gemacht von Opiaten wie Oxycodon, Vicodin und eben auch Heroin. Im Moment wird deshalb eine große Debatte geführt, inwieweit Cannabis bei einer Opiatsucht mindestens begleitend beim Entzug helfen soll. Die Studien und Berichte sind diesbezüglich sehr vielversprechend und vielleicht besinnt sich Donald Trump im Kampf gegen das Heroin dann endlich auch auf die neue, aussichtsreiche Form der Cannabis Medizin.

  1. Hanf Freigabe führt zu keinem Anstieg bei jugendlichen Konsumenten

Hier müssen jetzt vor allem die CSU und insbesondere die Bundesdrogenbeauftrage Mortler ganz tapfer sein: Obwohl im Stile der berühmten Gebetsmühle ritualartig wiederholt sind Geschichten von steigenden Kifferzahlen im Falle einer Legalisierung einfach falsch und längst widerlegt! Auch das wird in neuen Untersuchungen sehr deutlich. In den USA wurden gut 50.000 Jugendliche befragt zu deren Drogenkonsum und die Angaben weisen seit Jahren einen Rückgang aus – Trotz vielfacher Freigabe von Haschisch und Marihuana von Colorado bis Nevada! Wenn unsere Politiker die Mär trotzdem weiterverbreiten, dann dürft ihr das genauso gerne glauben wie etwa den Hinweis, es kämen keine Flüchtlinge mehr ins Land. Lügen sind leider Bestandteil auch in der Demokratie, doch am Ende werden sich hoffentlich die Fakten und die Wahrheit auch beim Thema THC durchsetzen. (Monitoringthefuture.org)

  1. Cannabis hat keine negativen Einflüsse auf den IQ

Zum Schluss noch ein weiterer Knaller, wobei sich diese Studie gerade auch im persönlichen Umfeld prima vorweisen lassen. Oft genug werden Kiffer von Eltern, Lehrern, falschen Freunden „ermahnt“ und der Hinweis, dass Cannabis dumm mache, gehört zum Standardargument leider immer noch. Nun braucht man eigentlich nur ein Bild von den Säufern vor der Kaufhalle machen, um die Drogenpolitik in Deutschland zu entlarven, aber es gibt auch wissenschaftliche Grundlagen.

Mit gut 2000 Probanden wurde eine Studie im Vereinigten Königreich durchgeführt, wobei die Teilnehmer auch im Rahmen vieler anderer Tests quasi seit ihrer Geburt immer mal wieder von Wissenschaftlern befragt werden. Und in den Untersuchungen spielten Alkoholkonsum, Zigaretten und vieles mehr eine Rolle, wobei sich vor allem der Tabak als Problem für den Intelligenzquotienten herausstellte! Das wurde deutlich bei Leuten, die nicht kifften, aber eben viele Kippen rauchen, auch das soziale Umfeld und die berufliche Auslastung sind wichtig für Gesundheit und einen wachen, frischen Geist.