Cannabis Import Deutschland

Deutschland wird beim Cannabis Import nun von Israel überholt – mehr Bedarf am Toten Meer oder weniger Hanf für Patienten in der BRD? (Bild von Augusto Ordonez auf Pixabay).

Der Cannabis Import nach Deutschland sinkt und gerade hat Israel die BRD an dieser Stelle überholt. Ist Hanfmedizin am Toten Meer beliebter oder wie ist es zu erklären, dass ein Staat in der Mitte Europas mit mehr als 80 Millionen Einwohnern nun ausgerechnet vom winzigen Heiligen Land überholt wird? Israel importiert gerade sechs Tonnen Haschisch und Marihuana für medizinische Zwecke, wird dazu den Hanf bald für Erwachsene auch als Genussmittel legalisieren. Das große und von Angela Merkel regierte Deutschland hatte bis Ende Mai gerade mal drei Tonnen Gras heranschaffen lassen für die Patienten, doch wir berichteten ja schon vor kurzem über die anhaltende Fehlplanung im Gesundheitsministerium. Während bei uns also das Cannabis in den Apotheken länger ausverkauft ist oder nur mangelhaft vorhanden, können sich israelische Patienten gerade auch in Corona Zeiten bestens versorgen lassen bei der Therapie.

Außerhalb Nordamerikas der höchste Cannabis Bedarf!

Beide Länder importieren das meiste weltweit außerhalb USA und Kanada. Auch Australien schafft relativ viel ran, aber vor allem THC-Öl. Zugleich erhoffen sich immer mehr Staaten gute Geschäfte mit Hanfmedizin, öffnen die eigenen Märkte aber zögerlich – das alte Idiotenspiel beim Cannabis, bei dem Regierungen kassieren, aber nicht legalisieren wollen. Israel importiert aber auch Gras, das in der EU nicht eingeführt werden kann, weil aus politisch-ideologischen Gründen möglichst höchste Hürden aufgestellt sind. Ursula von der Leyen und andere gierige Eurokraten wollen lieber weniger Hanf und dafür mehr chemische Keule in kranke Menschen schütten, das kennen wir von unserem völlig ignoranten Bundesgesundheitsminister Spahn bereits gut, übrigens ein Parteikollege von der EU-Kommissionspräsidentin.

Israel braucht noch viel mehr Hanf zur Versorgung der Bevölkerung

Wenn dann richtig: Während bei uns Zweiklassenmedizin und die Verehrung von Schnaps und Bier offizielle Politik sind, checken die Juden am Toten Meer den exakten Bedarf und holen rein an Cannabis, was benötigt und gewünscht ist von der Bevölkerung – bekanntlich sind die eigenen Anbauflächen im Heiligen Land rar gesät, dazu kommt das Problem mit der Bewässerung. Man will den Palästinensern ja auch nicht unbedingt noch mehr Wasser aus dem Jordan klauen und setzt deshalb vermehrt auf den Import von Haschisch und Marihuana, der in diesem Jahr neue Rekorde erreicht.

Weshalb gehen deutsche Einfuhren von Cannabis zurück?

Die erwähnten drei Tonnen bis knapp zum Ende des Halbjahres sind nicht mehr als im vergangenen Jahr und das obwohl die Nachfrage massiv wächst. Offenbar versucht die deutsche Regierung das zu ignorieren und durch eine künstliche Verknappung des Angebots den Patienten Cannabis einfach auszureden – damit die endlich wieder die chemischen Präparate der bei Politikern beliebten Pharmaindustrie einwerfen? In 2019 erreichten etwa sechs Tonnen Hanf das Land und wir sind gespannt, ob die nun für Herbst oder Winter geplante erste Ernte in der Bundesrepublik eine Rolle spielt. Möglicherweise haben auch die Krankenkassen sich beschwert über die ihrer Meinung nach zu hohen Kosten für Gras auf Rezept und obwohl die Medizin sehr gut hilft, reagieren Bierpolitiker hierzulande sofort und reduzieren das Angebot.

Datenlage absichtlich unvollständig: Es gibt zum Beispiel keine Auskunft in der BRD, wie viel Cannabis in den Apotheken verkauft wird an alle, die beim Arzt einfach um ein grünes Rezept bitten und so die Prüfungen durch die Krankenkassen umgehen – die Zwei-Klassenmedizin ist beim Hanf noch deutlicher zu sehen als in anderen Bereichen. Im ersten Quartal 2020 bezahlten die Kassen jedenfalls für Cannabis Rezepte knapp 40 Millionen Euro, das ist auch deshalb so viel, weil umgekehrt den Apotheken ein willkürlich-dreistes Abrechnungssystem zugestanden wird. Alles paletti also in Deutschland, wo seit der Legalisierung vor über drei Jahren noch nie ausreichend Hanf zur Verfügung stand und die therapeutisch entscheidenden Sorten sowieso nicht – während im selben Zeitraum ein Mini-Staat wie Israel die Versorgung immer besser hinbekommt.