Ärztezeitung Cannabis Schmerztherapie

In der für Mediziner wichtigen Ärztezeitung gibt es einen Bericht zur Cannabis Schmerztherapie – das übliche Gerede von Wirkungslosigkeit? (Bild von Angelo Esslinger auf Pixabay).

Mediziner in Deutschland sind leider nicht immer beim hochwirksamen Hanf am Wohl des Patienten interessiert, sondern schauen eher auf Pfründe aus der Pharmaindustrie oder wollen sich willfährig der Politik als treue, folgsame Anti-Cannabis Experten profilieren. Beides ist nicht hilfreich und wir wollen uns mal dazu auch eine aktuelle Handreichung in der Ärztezeitung zur Cannabis Schmerztherapie ansehen. Viel zu oft handelt es sich bei solchen Sach- und Fachberichten um verkappte Ideologie, befohlen von der Parteilobby, ausgeführt vom paternalistisch denkenden Schulmediziner ohne Sinn oder Verstand für neue Heilmethoden. Gerade weil Haschisch und Marihuana in der Schmerztherapie so beliebt und erfolgreich, dazu bestätigt von zahllosen Studien, will die Gesundheitspolitik in Deutschland davon nichts wissen – die eigene Schwindelei und vor allem hoffnungslos veraltete Drogenpolitik könnte ja entlarvt werden.

 Bestandsaufnahme zu Cannabis als Schmerzmedizin

Prinzipiell komme, so das Statement der Zeitschrift für Ärzte in Deutschland, Cannabis vor allem in der Schmerztherapie zum Einsatz. Das ist wichtig zu wissen, wenn Ihr mal nach einem Hanf Rezept fragt – 70 % der verordneten Cannabinoide werden bei dieser Indikation verschrieben! Es gibt Rezepturen, Fertigarznei und natürlich die beliebten, weil hochwirksamen Grasblüten. Bei der Untersuchung wird klar, dass mehr als zwei Drittel der Patienten über eine Besserung der Schmerzen berichtet – die Anwendung von Gras, Hanf, Marihuana in der Praxis ist damit ein echtes Erfolgsmodell. Mehr als 3100 Datensätze hat das ansonsten für seine (politisch instruierten) Blockaden beim Cannabis bekannte Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte ausgewertet.

Warum müssen gute Ergebnisse in Deutschland beim Hanf schlechtgemacht werden?

Das ist die entscheidende Frage, denn wenn die Behandlung mit Cannabinoiden bei Schmerzen länger als ein Jahr durchgeführt wird, berichten 95% der befragten Hanfpatienten eine Verbesserung der Symptome! Wäre es da nicht mal an der Zeit einzuräumen: Gras wirkt und hilft und beschützt die Leute vor der chemischen Keule? Leider passiert das nicht und es wird sofort relativiert, man müsse vielmehr die „Daten mit Vorsicht genießen.“ Als Grund wird völlig absurd auf eine nicht Überprüfbarkeit der Daten verwiesen, auch wäre die Studie anonymisiert. Wenn also fast alle Patienten, egal ob anonym oder nicht, von nachlassenden Schmerzen dank Cannabis berichten, so ist das keine klare Aussage laut Bundesinstitut und wir dürfen schon fragen, was es noch braucht um die Wirksamkeit der Hanftherapie nachzuweisen im Lummerland BRD.

Jüngere Patienten fragen gezielt nach Hanfblüten: Völlig zu Recht, denn die lassen sich auch illegal beim Dealer kaufen, aber warum dieses Risiko eingehen, wenn der Staat Gras zugleich als Medizin erlaubt? Wir sind da bitte weiter forsch und dreist und wir drücken beim Arzt das Fertigarzneimittel zugunsten der Grasblüten, die schon ein Fünftel bevorzugen. Darunter sind viele Männer und jüngere Leute, die sich dazu schon dank einer Vortherapie mit Cannabis auskennen. Selbstverständlich wird der zerknirscht die Beliebtheit und Wirksamkeit von Hanf einräumende Bericht in der Ärztezeitung mit der Aufzählung von unerwünschten Nebenwirkungen beschlossen. Zwar ist das nichts im Vergleich zu den Verheerungen der chemischen Keule, die Jens Spahn und Co schwerkranken Leuten lieber verordnen wollen als Gras, aber der Genauigkeit verweisen auch wir auf wirklich heftige Dinge wie einen trockenen Mund, Müdigkeit oder auch Übelkeit, wobei letztere eigentlich durch Hanf gelindert wird, also ein bisschen fehl am Platz scheint bei diesen Side Effects.