Cannabis Frauen Perimenopause

Cannabis kann Frauen während der Perimenopause helfen für bessere körperliche Balance und der Hanf hilft gegen Schmerzen, Krämpfe, Schlafprobleme (Bild von silviarita auf Pixabay).

Die Menopause ist allgemein bekannt und viele Damen setzen in dieser Übergangszeit nach den Jahrzehnten der Fruchtbarkeit auch auf Hanf als Mittel zur Linderung typischer Beschwerden. Weniger Beachtung fand bis dato ein Zeitraum, der hier etwas vorausläuft und der durch eine unregelmäßige Periode und andere Besonderheiten gekennzeichnet ist. In der sogenannten Perimenopause befinden sich Frauen sozusagen im Übergang und hier kann Cannabis als gut verträgliche Option aus der Pflanzenheilkunde für Entlastung sorgen. Vor allem Krämpfe und Schmerzen, Probleme beim Schlafen und innerer Stress sind Symptome, die reduziert werden durch die Anwendung der Cannabinoide – worauf ist zu achten?

Hormone in Wallung und Hanf als Schmerzmedizin

Ein recht häufiges Beschwerdebild während der Perimenopause ist die fiese, weil schmerzhafte und chronisch entzündliche Endometriose. Cannabis wurde zur Linderung dieser Symptomatik bereits mehrfach erfolgreich untersucht und kann das Brennen und Stechen im Unterleib recht zuverlässig reduzieren. Die Damen berichten dazu auch persönlich, wie schnell die Wirkungen der Cannabinoide einsetzen – ein paar Züge am Joint mit Gras reichen offenbar häufig aus für eine nachhaltige Entlastung! Es braucht also keineswegs immer und alternativlos die chemische Keule mit ihren Nebenwirkungen, von denen nicht zuletzt die ohnehin torkelnden Hormone der Frauen massiv unter Stress gesetzt werden.

Cannabinoide als Therapeutikum für Frauen immer beliebter 

Einmal wie beschrieben fällt der Verzicht auf Pillen und Tinkturen aus der Apotheke leichter. Natürlich jammern dann die Pharmakonzerne über sinkende Umsätze, aber glücklicherweise regiert in Deutschland nicht mehr die CDU/CSU und die Menschen können hoffentlich bald selbst wählen, welche Medizin die beste Wirkung hat für die schwierige Zeit in Perimenopause und natürlich auch in der Menopause selbst. Diese beginnt meistens mit Ende 40 und wir können den Vorlauf ein paar Jahre früher ansetzen. Bei einigen Frauen kann dieser Zeitraum zehn Jahre und mehr umfassen und es ist verständlich, dass dann Alternativen gefragt sind zur üblichen Chemie der Quacksalber.

Bei Umfragen durch die Universität von Alberta von rund 1500 Frauen verwiesen sehr viele auf die üblichen Krämpfe, Schmerzen, Muskelverspannungen. Auch Hitzewallungen und Nachtschweiß sind typisch und ganz logisch leidet auch die Schlafqualität. Cannabis als pflanzliche Option ist rund um solche Indikationen nicht nur bestens erforscht, sondern sowieso seit Äonen in Gebrauch als hochwirksames, sicheres Heilmittel für das weibliche Geschlecht. 

Zwar fehlt bisher die abschließende Untersuchung explizit zu Hanf in der Perimenopause, aber ein paar kleinere Studien gibt’s schon und die sind vielversprechend. Wer keine Lust hat auf eine körperlich wie geistig sehr stressige Hormon-Ersatztherapie oder auf die Einnahme von Anti-Depressiva kann es mit Haschisch und Marihuana zumindest einmal versuchen. In Übersee gibt es dazu bereits ganze Verbände, die haben zehntausende Frauen als Mitglieder und engagieren sich für mehr natürliche Therapien in der Behandlung von genuin weiblichen Indikationen.

Wechseljahre durch Cannabis und weitere Maßnahmen erträglich gestalten

Neben Hanf empfehlen wir natürlich immer auch Methoden zur Stärkung des Leibs, was für die Übergangszeiten der Fruchtbarkeit eine Linderung von Beschwerden fördert wie etwa

  • den Verzicht auf Tabak und Alkohol,
  • regelmäßigen Sport und ausreichend Bewegung an der frischen Luft und
  • eine abwechslungsreiche, gesunde Ernährung.

Cannabinoide alleine sind natürlich kein Zaubertrank und es wäre absurd zu behaupten, durch ein bisschen Kiffen käme jede Frau gleich unbeschwert durch Perimenopause und Wechseljahre. Doch die natürliche Wirksamkeit von Hanf ist bei solchen Beschwerden eben sehr vielversprechend und die vielen Berichte über weniger Schmerzen und Krämpfe sind mit Sicherheit kein Zufall. Vielmehr dürfte die willkommene Entlastung das Ergebnis einer passgenauen Interaktion zwischen Botanik und körpereigenen Rezeptoren sein, die unser Endocannabinoid-System stimulieren und dabei Hormone, Stimmung und Immunsystem in eine optimale Balance bringen.