Grünen Hamburg Cannabis

Die Grünen haben auch in Hamburg Cannabis und damit ihre Wähler betrogen – zum Hanf wie im Wahlkampf versprochen gibt’s keine Freigabe (Bild von Karsten Bergmann auf Pixabay).

Es ist wirklich nichts neues mehr zu behaupten, die Grünen würden als Partei beim Cannabis nur heucheln: Viele Jahre an der Macht in allen möglichen Bundesländern, dazu im Bundesrat auftrumpfend – doch beim Hanf wird dem Wähler stets nur versprochen, was dann mit Verweis auf angeblich unwillige Koalitionspartner sofort kassiert wird durch Habeck und Baerbock. Erstaunlicherweise wählen jedoch immer noch Kiffer und Hanfpatienten Bündnis 90 / Die Grünen und wir schauen heute mal auf die Verhandlungen dieser Partei mit den Sozialdemokraten – in der Hansestadt Hamburg zeigt sich einmal mehr, dass die Grünen beim Cannabis schlicht betrügen, schwindeln und genauso wenig tun wie die CDU/CSU auf der politisch angeblich gegenüberliegenden Seite. Wähler sollten dieses jüngste Beispiel zum Anlass nehmen, der Ökopartei keine Stimme mehr zu geben, schließlich werden sich die dortigen Funktionäre auch in Zukunft nicht für Haschisch und Marihuana einsetzen.

Im Wahlkampf Hanf versprochen – danach sofort gebrochen!

Die Grünen hatten die Frechheit in Hamburg auf Stimmenfang zu gehen und dabei mit Cannabis legal zu werben, angeblich würde man sich für Modellprojekte und Öffnungen einsetzen. Wer hier sagt, das könnte die grüne Partei auf Länderebene gar nicht, der irrt – sehr wohl könnten Habeck und Baerbock Deals machen zugunsten der Kiffer, dafür halten diese Politiker mehr als genug Macht in den Händen. In Hamburg aber zeigt sich exemplarisch, wofür die Grünen stehen und welche Bereiche ihnen wirklich wichtig sind. Hanf gehört nicht dazu, das ist gerade wieder sehr deutlich geworden.

Bevor man nämlich im Bericht für die Presse auf Cannabis als Thema kommt, darauf warten schließlich viele Wähler völlig zu Recht, wird erstmal auf Hamburg als Einwanderungsstadt verwiesen, auf Wohnanagebote für LSBTI-Personen, auf Kitas statt Kindergärten und natürlich auch auf viele in Seenot geratene Leute, denen die Grünen mit einem Ticket in die Hansestadt direkt helfen wollen. Nun gut, denkt sich der Bürger, das mag alles auch wichtig sein für diese Partei, aber was ist denn nun mit Gras, für das erwachsene Menschen immer noch kriminalisiert werden?

Keine Lösung bei Cannabis gewollt?

Absolut. Anders lässt sich nicht erklären, dass der Presse und dem Wähler einfach verkündet wird, man habe bei den Grünen mit der SPD in den Koalitionsverhandlungen keine Einigung zum Cannabis gefunden – also bleibt alles wie es ist! Im O-Ton der Macht klingt das so:

Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns in der Frage nicht verständigen können. 

Und deshalb könne es auch keine Regelung geben! Man hat also über Hanf gesprochen, aber es war den Beteiligten egal, so dass keinerlei Veränderungen der Drogenpolitik möglich sind. Geht der Betrug am Wähler, Bürger, Steuerzahler noch offensichtlicher? Wer Zweifel hat an der grünen Heuchelei, der liest weiter und erfährt, dass vor allem die Suchthilfe gestärkt wird. Sprich: Cannabis macht abhängig und dumm und deshalb sollten auch erwachsene Bürger innerhalb von drei Tagen auf der Drogenberatung erscheinen dürfen zum Termin! Das nennt sich Verbesserung der Bürgerrechte in Hamburg, wo die Polizei wie in Bayern oft willkürlich Konsumenten und Unternehmer angreift?

Keine Stimme für die Grünen: Kiffer und Hanfpatienten sollten langsam erkennen, wie die Partei Bündnis 90 / Die Grünen keine Politik macht für die Bevölkerung, sondern einzig und allein für den selbst aufgestellten Moral-Sandkasten mit winzigen, biegsamen Minderheiten. Jedes Kreuz auf dem Wahlschein für Habeck und seine „GenossInnen“ ist vergeudet. Abgesehen von der FDP, die seit Jahren konsequent die Freigabe fordert und einbringt, ist vielleicht noch die Linke eine Hoffnung in puncto Cannabis – der kommunistische Ministerpräsident Ramelow in Thüringen hat ja gerade auch dem Maskenball den Kampf angesagt mit dem Ende der Lockdowns. Die Grünen in Hamburg jedenfalls können wir uns beim Gras wirklich stecken, diese neuste Entwicklung ist typisch und zeigt, warum diese Ökopartei sicher auch bald auf Bundesebene zu einer Koalition mit der gleichfalls extrem ignoranten CDU/CSU finden wird.