Cannabis Akzeptanz USA

In den USA gab es zur Cannabis Akzeptanz gerade eine frische Befragung von jungen Leuten, die sollten zum Hanf ihre moralischen Ansichten kundtun (Bild von Andreas Breitling auf Pixabay).

Gerade kommt ein neuer Bericht rein, da wurden junge Leute umfangreich zu ihren moralischen Ansichten befragt und natürlich spielte Hanf als Medizin und Genussmittel auch eine Rolle. Neben Stammzellen, Todesstrafe, Sex vor der Ehe und anderen Dingen fragten Forscher, was man in jungen Jahren vom Cannabis hält in den USA und wie zu erwarten wächst die Akzeptanz deutlich. In Deutschland ist das ähnlich, allerdings versucht die Politik mit aller Macht und den Systemmedien ein angeblich anderes gesellschaftliches Klima zu erzeugen – geschenkt an dieser Stelle. Wird Kiffen also in Übersee auch bundesweit normaler und glauben Heranwachsende weniger den Anti-Hanf Lügen wie bei uns von der CDU/CSU täglich vorgetragen?

Mehr als 70% sagen: Kiffen ist moralisch in Ordnung!

Die Bundesdrogenbeauftragte in Deutschland stimmt schon mal zu, wenn Hanfpatienten und Konsumenten generell als „bekiffte Vollhonks“ bezeichnet werden, aber in den USA ist das politische Klima glücklicherweise für die Bürger dort nicht ganz so verlogen und von Bierproleten wie der besagten Daniela Ludwig bestimmt. Wenn es dort eine Umfrage gibt wie jetzt vom Gallup Institut zu Cannabis, dann wird gefragt und notiert und nicht ideologisiert, so dass auch junge Leute mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg halten müssen wie in Bayern.

Bei insgesamt 21 Themenblöcken fragten die Wissenschaftler nach, wie es um die Moral und Akzeptanz steht. Gleich mal 70% der jungen Leute finden Cannabis gut, in Ordnung, moralisch kein Problem und natürlich ist das für die Bierindustrie und für Kontrollpolitiker eine Katastrophe. Zugleich zeigt es aber den Fortschritt und die Aufklärung von heranwachsenden Bürgern, die den Pakt zwischen Suff und Politik wie bei uns in Deutschland noch zu sehen längst durchschauen. Vor einmal waren es noch etwas mehr als 60% Zustimmung und wir sehen eine kontinuierliche Verbesserung, vorausgesetzt eine Gesellschaft darf frei entscheiden und sich informieren wie das in den USA möglich ist.

Neben Hanf auch Verbesserungen in anderen Bereichen

Immerhin werden die jungen Leute von heute die Agenda von morgen bestimmen und Chargen wie die erwähnte Ludwig hoffentlich einsperren für ihr Versagen in der Drogenpolitik. Neben Cannabis fragte man nach anderen wichtigen Punkten, über die in Deutschland es nicht mal eine Debatte gibt:

  • Glücksspiel,
  • Sex vor der Ehe,
  • Scheidung,
  • Alkohol,
  • Tierversuche und
  • Sterben auf Verlangen.

Wann haben Heranwachsende hierzu mal ihre Meinung äußern dürfen? Zu diesen genannten Punkten jedenfalls gibt’s in den USA breite Zustimmung, während die Leute bei Abtreibungen unentschieden sind. Ablehnung hingegen gibt’s weiterhin bei

  • Affären und dem sogenannten Betrug in der Partnerschaft,
  • Klonen,
  • Polygamie,
  • Pornographie und
  • Selbstmord

Der letzte Punkt ist moralisch natürlich ein bisschen absurd, bezieht sich aber wohl auf die vielfach gläubigen Amerikaner, die den Mythen aus der Bibel folgen und wir sind gespannt, wie sich diese Ansichten dann in den nächsten Jahren ebenfalls lockern werden. Beim Cannabis jedenfalls stimmen erwartungsgemäß mehr liberal denkende Leute zu als konservative, die sich immer ein bisschen fürchten noch vor dem Gras, das ja wie heute noch in Deutschland zu sehen auch in den USA viele Jahrzehnte als teuflische Sünde dargestellt wurde. Schon rufen US-Politiker deshalb nach einer Hanf Legalisierung auf Bundesebene für die gesamten Vereinigten Staaten und es wäre absurd, wenn angesichts solcher Zustimmung von Jung bis Alt hier ähnlich ignoriert wird wie bei uns in der verfilzten Bundesrepublik.