Cannabis Rezept Thüringen

Ein Blick auf neue Statistik zum Cannabis auf Rezept in Thüringen, wo therapeutische Hanf Produkte beliebt sind trotz bürokratischer Hürden (Bild von Mufid Majnun auf Pixabay).

Zur Linderung von zahlreichen Beschwerden die hochwirksamen Hanf Produkte vom Arzt verschreiben lassen und dann in der Apotheke abholen ist für viele Menschen in Deutschland weiterhin ein großes Problem. Das Gesundheitsministerium tut auch unter dem neuen Chef Karl Lauterbach nichts und so zeigt eine neue Statistik aus Thüringen wie es um das Cannabis Rezept für Patienten bestellt ist. Beinahe die Hälfte aller Anträge wird von den Krankenkassen einfach abgelehnt! Obwohl die große Mehrheit der kranken Leute von schnellen Besserungen durch Grasblüten und Konzentrate berichtet verweigern die Behörden unter Angabe von wie üblich absurden Gründen die Gesundheitsversorgung im Land. Immerhin fünf Jahre schon sind Verschreibungen legal, doch in der Praxis funktioniert das auch zwischen Erfurt und Jena genauso schlecht wie viele andere Dinge in der Bundesrepublik nach den langen Jahren der Merkel Blockade.

Bundesdeutsche Schulmedizin stellt sich gegen internationale Wissenschaft

Das ist so gesehen nichts neues – wie beim Cannabis auf Rezept wird beispielsweise die derzeit zirkulierende Omikron Variante vom Coronavirus vorrangig in Deutschland als das Ende der Welt beschrieben. In vielen anderen Ländern gilt eher Zuversicht und die Hoffnung, die Pandemie durch schwächere Mutationen zu beenden und Hanfpatienten dürfen schon fragen, ob sie schlichtweg nur Opfer sind in einem System, das auf Gängelei und Fake News setzt nur um die eigenen Pfründe zu sichern. Wie sonst ist es zu verstehen, wenn angesichts der gut 1400 genehmigten Rezepte für Hanf in Thüringen sofort Mediziner zitiert werden, die Haschisch und Marihuana als wirkungslos bezeichnen? Angeblich nehmen Patienten das Gras nur ein, weil es dafür mediale Aufmerksamkeit gäbe! So jedenfalls argumentiert ein Herr Winfried Meißner von der Uniklinik Jena.

Wir denken da gleich an den amerikanischen Politiker, der mal meinte die Leute bilden sich eine Heilung durch Cannabis nur ein, weil sie durch den Konsum bekifft sind!

Was aber ist mit den vielen Studien und der internationalen Forschung sowie den Millionen zufriedener Menschen, die empirisch belastbare Daten zur Wirksamkeit der Cannabinoide von THC bis CBD liefern? Alles Unsinn und erdacht über Nacht? Patienten würden nach Ansicht der Schulmediziner aus Jena die Effekte einfach überschätzen und damit sei eine Linderung von Beschwerden und sogar das vollständige Kurieren durch Hanf ausgeschlossen. Die Berichte und die Untersuchungen dazu – egal, denn das passt eben nicht in das Weltbild? Nur eine ganz kleine Gruppe würde von Cannabis profitieren, wobei dieser Hinweis wohl zur Erklärung und Begründung der vielen abgelehnten Anträge dienen soll, über die freilich kein Arzt, sondern die Bürokraten bei der Krankenkasse entscheiden.

Indikationen für ein Cannabis Rezept und die Bilanz der Kassen

Wie von der Politik vorgesehen und angeordnet verliert sich der Dr. Meißner dann im Aufzählen von Krankheiten, bei denen Hanf vielleicht hier und da eine kleine Entlastung zu bieten habe. Natürlich zählen nur schwerste Indikationen dazu wie HIV, Multiple Sklerose oder eine Querschnittslähmung – auf keinen Fall dürften die Menschen den Eindruck bekommen, das uralte Heilmittel Cannabis sei geeignet für den Alltag und man solle doch besser Pillen einwerfen, damit die Pharmaindustrie gute Umsätze einfährt. Nebenwirkungen durch die chemische Keule sind allemal besser im Denken solcher Mediziner.

Hanf würde keine Rückenschmerzen lindern, keine Migräne und so weiter und auch an dieser Stelle muss man fragen, wieso es außerhalb vom Institut in Jena Millionen ganz anders klingender Berichte gibt? Sind die alle gefälscht und Fake News oder könnte vielleicht doch der von Politikern auf seinen Lehrstuhl gehievte Forscher gezielt Falschinformationen verbreiten? 

Am häufigsten genehmigte die AOK in Thüringen einen Antrag auf das Cannabis Rezept. Die Quote war besser als bei der Barmer und der IKK. Lustigerweise gab die Techniker Krankenkasse gar keine Zahlen raus, betonte aber auf Nachfrage der Medien, dass Hanf nur bei todkranken Leuten geplant sei und man wirklich erst alles an Chemie in den Körper kippen möchte bevor die seit Jahrtausenden hilfreiche Graspflanze vielleicht mal probiert wird. Alles wie gehabt also in Deutschland und auch in Thüringen, wo immerhin die Linke regiert, sind Patienten fast so wenig wert wie Wähler, die immer noch auf die vom Ministerpräsident eigentlich versprochenen Neuwahlen warten.