Cannabis Angststörungen

Cannabis bei Angststörungen zu verwenden kann sich lohnen – wir zeigen Dosis, geeignete Methoden für den Konsum und die besten Hanfsorten (Bild von Stefan Keller auf Pixabay).

Viele Leute mit chronischer Furcht und dann alsbald medizinisch klassifizierbaren Angststörungen setzten zu Recht auf Cannabis. Die Hanfpflanze wirkt je nach Sorte beruhigend oder auch aktivierend, hilft bei allerlei Belastungen und ist in der Medizin mittlerweile unverzichtbar. Mag sein, dass in Deutschland aufgrund ideologischer Weisungen einige Ärzte und Psychiater das Marihuana noch nicht verstehen (wollen) und sich beim Thema Angststörungen lieber an die übliche Keule aus dem Pharmalabor wenden, doch wir haben heute dank qualitativ hochwertiger Hanfsamen im Internet die Option zum Cannabis anbauen. Hier lassen sich optimale Strains züchten bei Ängsten und wir wollen uns das Thema mal zur Gänze ansehen. Wie steht es um die Dosis Hanf bei Angststörungen, um Aspekte wie CBD und welche Methode bietet sich neben der eigentlichen Hanfsorte beim Konsum an? Hier unser großer Überblick zum Einsatz von Cannabis bei Paranoia und Co.

Personalisierte Hanfmedizin

Leider hält sich bei uns aufgrund der verordneten Scheuklappen vielfach noch die Ansicht, dass Kiffen nutzlos ist, ja sogar kontraindiziert bei Angststörungen – Cannabis sorge für das High im Kopf dank THC und mit dieser Prise Energie im Geist kämen viele Leute nicht klar. Brauchen wir nicht alles wieder runterbeten, aber wer ein bisschen recherchiert, die Forschung befragt und besser der Wissenschaft als einem Bundesgesundheitsminister Spahn vertraut, der weiß schnell: Cannabis hilft hervorragend bei chronischer Furcht, doch es kommt auf die Hanfsorte an! Hier dürfen wir sehr wohl bereits von personalisierter Medizin bei Haschisch und Marihuana reden, da zum Beispiel die Ratio von CBD als beruhigendem, nicht berauschendem Anteil im Cannabis gegenüber dem berauschenden THC eine große Rolle spielt. Dieses Verhältnis unterscheidet sich beträchtlich.

Ein Blick auf die Cannabis Wissenschaft

Bevor wir uns also diese Sorten näher anschauen, ein kurzer Blick in die aktuelle Forschung. Es gilt mittlerweile als ausgemacht, dass die Dosis ganz entscheidend ist und beim Hanf und Angststörungen ist oftmals weniger mehr! Normalerweise entspannt Cannabis, hilft beim Relaxen, doch wer zu viel kifft und dann noch die stärksten Varianten, dessen Therapie gegen Ängste kann sehr gut nach hinten losgehen. Ziemlich sicher hat das zu tun mit dem Endocannabinoid-System (ECS) in unserem Körper. Vorhanden ist diese Art Autobahn im Organismus überall, in den Organen, im Gehirn, auf der Haut und die zugehörigen Cannabinoid-Rezeptoren lassen sich durch Hanf aktivieren.

Körpereigene Regulierung ankurbeln: Im Prinzip beruht darauf die Wirkungsweise der Cannabismedizin! Beispielsweise Gehirnareale wie der Hippocampus, der präfrontale Kortex oder der Bereich Amygdala sind verantwortlich für Empfindungen und damit Ängste und genau hier tun Cannabinoide wie eben THC und CBD ihre heilsame Wirkung. Die zugehörigen Rezeptoren werden beim Kiffen respektive der Einnahme von Hanf etwas als Tinktur oder als Essen und Trinken aktiviert. Der beruhigende Effekt durch Cannabis hat aber auch zu tun mit den pflanzeneigenen Terpenen, das sind Bestandteile für Aroma, Geruch, Geschmack. Hier gilt zum Beispiel Limonen als vielversprechend wirksam gegen chronische Ängste und die Forschung bemüht sich um passgenaue Therapien.

Gibt es Wechselwirkungen von Cannabis mit Stimmungsaufhellern?

Nennen wir mal so, die gesamte Klasse aus Medikamenten, die gegen Angststörungen zum Einsatz kommen. Es gibt hier zwar noch nicht völlig ausreichende, abgeschlossene Arbeiten aus der Wissenschaft, aber eine Risikoabschätzung ist machbar. So werden Präparate aus dem Bereich SSRI verwendet, wir kennen hier Pillen wie Prozac oder Celexa. Die sind laut aktuellen Untersuchungen kein Problem zusammen mit Cannabis, genauso wie die Medizinklasse NDRI, wozu etwa Wellbutrin und Forfivo gehören. Komplizierter wird es bei Benzos wie Valium und Xanax oder trizyklischen Antidepressiva wie Doxepin, weil sich hier die Wirkungen gegenseitig verstärken.

Die besten Hanfsorten gegen Angststörungen

In Deutschland ist Cannabis anbauen illegal. Viele Hanfpatienten und Kiffer pfeifen aber auf diese Vorschriften, die von inkompetenten Politikern allein zugunsten der Pharmaindustrie und Bierbrauer aufrechterhalten werden und bestellen sich Hanfsamen online. Für chronische Ängste empfehlen sich wie beschrieben längst nicht alle Seeds zum Anpflanzen und wir raten zum Probieren folgender Hanfsorten:

  • AC/DC: Mit den Terpenen Myrcene und Pinene ausgestattet bietet dieses Cannabis einen hohen Anteil am körperaktiven, nicht berauschenden CBD. Der Geist bleibt frisch und klar, doch der beruhigende, entspannende Effekt der Hanfsorte hilft gut gegen Angst im Anmarsch.
  • Bubba Kush: Hier steckt zwar mehr THC drin, doch im Zusammenspiel mit den Terpenen wie dem bereits genannten Limonen ist die Sorte sehr wohl eine therapeutische Empfehlung – das High im Kopf ist keineswegs übertrieben, sondern eher aktivierend, euphorisch und zuversichtlich.
  • Harlequin: Ziemlich ausgeglichen präsentiert sich dieser Strain beim Verhältnis von THC und CBD, dazu sind natürlich auch hilfreiche Terpene wie Caryophyllene vorhanden.
Welche Methode für den Cannabiskonsum ist zu empfehlen?

Der Joint ist nicht mehr alleinige Option und Eimer rauchen oder eben die Bong halten wir bei Angststörungen für zu stark. Cannabis lässt sich rauchen, verdampfen mit dem Vaporizer, essen und trinken, als Tinktur einnehmen, unter die Zunge träufeln und auf die Haut schmieren – die erhältlichen Produkte sind vielseitig und mit unseren Cannabis Rezepten könnt Ihr vieles problemlos kochen und herstellen.

Bei Ängsten raten wir zum Inhalieren geeigneter Grasblüten und hier bietet sich ein Vaporizer als Alternative zum Joint an. Das Cannabis wird nicht verbrannt, sondern erhitzt und weil es viele kleine, praktische Verdampfer gibt für die Jackentasche, ist diese Methode auch sehr flexibel. Eine einfach einzunehmende Tinktur bietet sich ebenso an, viele Leute setzen übrigens auch auf CBD-Öl bei Angststörungen als vollständig rauschfreies Präparat. Umsichtig portionierte Speisen und Getränke mit Hanf sind abschließend ebenfalls zu prüfen, die Wirkung ist hier besonders lange und intensiv. 

Wie wird Cannabis bei chronischer Angst dosiert?

Es kommt natürlich auf die Konsummethode an – der Haschischkeks im Magen wirkt länger, stärker und manchmal auch unerwarteter als der Zug am Vaporizer. Auch hängt die Dosierung von der Ratio beim CBD zum THC ab und zum Einstieg raten wir zu einer CBD-lastigen Hanfblüte oder vergleichbaren Präparaten. Wenn Ihr eine Creme nehmt, Öl oder Gummibärchen, dann sind 10 Milligramm zum Anfang eine gute Wahl. Bei der Tinktur reichen wenige Tropfen und beim Rauchen respektive Verdampfen schaut Ihr auf den THC-Wert der Hanfsorte, der sollte bei Angststörungen aus den beschriebenen Gründen nicht zu hoch ausfallen. Konzentrate wie Wachs und Splitter sind hier kontraproduktiv, schließlich soll Cannabis helfen und nicht verstören. Microdosierung ist dazu ein recht neuer Trend, bei dem Ihr euch langsam steigert – Selbstversuche können nicht schaden, wenn Ihr mit ganz wenig Gras anfangt und auf die Wirkung achtet.