New York Cannabis

Die Schäden durch das Coronavirus sollen in New York mit Hilfe einer Legalisierung von Cannabis finanziell bewältigt werden (Bild von Free-Photos auf Pixabay).

Endlich spricht es mal ein Politiker deutlich aus, wenn auch nicht in Deutschland: eine Legalisierung von Cannabis ist ein probates und wichtiges Mittel, um nach den Verbotsorgien der letzten Monate endlich wieder mehr Freiheiten durchzusetzen im demokratischen Rechtsstaat – zugleich warten aber passenderweise auch noch exzellente Chancen für die Wirtschaft und Einnahmen für die vom Coronavirus geplünderten öffentlichen Kassen. Namentlich ist es mal wieder der umtriebig-fürsorgliche Gouverneur Andrew Cuomo, der den Kampf seiner Weltmetropole gegen den Erreger aus China mit voller Kraft führt, während bei uns in der Bundesrepublik wie üblich die politische Klasse lieber mit dicken Steuererhöhungen, Überwachung für immer und natürlich exorbitant hohen Schulden zu Lasten kommender Generationen plant. Gut möglich, dass Hanf seinen Anteil leistet am Wiederaufbau in modernen Ländern, wie immer still und bescheiden als leicht anzubauende Pflanze mit einem breiten Spektrum an wohltuenden Effekten. Was ist geplant bei der Cannabis Legalisierung in New York und warum verweigern sich bundesdeutsche Parteien ganz bewusst einer Wiedergutmachung, halten Freiheit und ökonomische Möglichkeiten selbst nach den schlimmsten Verletzungen der Grundrechte der letzten Monate für am besten dauerhaft unwichtig?

Mit Hanf Defizite senken und Selbstbestimmung fördern

Eigentlich tolle Aspekte, die in Deutschland offenbar schon vergessen sind – täglich darf sich das Volk als der eigentliche Souverän laut Verfassung von Politikern anhören, man wolle doch hier und da gerne „Zügel“ oder „Daumenschrauben“ anziehen. New York freilich ist Weltstadt und keine bayrische Provinz, so dass selbst ein fieser Erreger die Leute dort kaum stoppen wird. Freiheit ist im Big Apple unverzichtbar. In einem Interview ging Mr. Cuomo deshalb vor ein paar Tagen direkt ein auf Cannabis und die nötige Freigabe, die der Gouverneur übrigens schon länger auf dem Zettel hatte bis dann die Coronaviren aus Wuhan zum Todesritt über den Planeten ansetzen. Ganz nebenbei könnte Hanf und dessen Cannabinoide sogar im Kampf gegen Covid-19 selbst Hilfe bieten – spannende und vielversprechende Studien haben bereits mehrfach eine Effizienz aufgezeigt, vor allem beim Reduzieren von Lungenschäden und gefährlichen Entzündungen nach einer Infektion.

Öffentliche Kassen sind leer: Wie beschrieben ist Cuomo schon lange ein Befürworter von Marihuana legal, aber auch in den USA gibt’s noch eine Menge Kalkriesen, die blockieren und schwindeln fast genauso effektiv wie bei uns die Bundesdrogenbeauftragte von der CSU. Weil der deutsche Michel aber gerne endlos Zinsen zahlt und sich zuverlässig als Opferlamm mit Maske präsentiert, brauchen hierzulande Merkel und die Leichtmatrosen in der Regierung keine neuen Ideen und auch keine Fairness bei den Bürgerrechten – man nimmt einfach Schulden auf und schraubt die Abgaben vor allem für die arbeitende Bevölkerung nach oben, die schon jetzt die Hauptlast dieser Pandemie tragen darf. In New York wäre ein solcher Betrug am Wähler und Steuerzahler unmöglich und der Gouverneur hält Ausschau nach sinnvollen, die Bürger möglichst wenig ausplündernden Optionen. Untersuchungen haben vielfach gezeigt, wie Legal States beim Gras dicke Einnahmen verbuchen und davon werden beispielsweise Schulen saniert, Vereine unterstützt oder die Kulturarbeit gepäppelt. Also alles Dinge, die in Deutschland unter Merkel kaum eine Rolle gespielt haben wie gerade jetzt besonders deutlich in der Pandemie zu besichtigen. 

Auf welche Einnahmen durch legales Gras darf NY hoffen?

Schätzungen sind immer schwierig, aber die enorme Popularität von Cannabisprodukten nicht nur in den USA dürfte auf jeden Fall sehr gefällige Zusatzeinnahmen in die Stadtkasse von New York spülen. Bis 2024 erwartet der Big Apple ein gigantisches Defizit von bis zu 60 Milliarden Dollar und in den Vereinigten Staaten kommt kein Bund angeschlichen und gleicht ständiges Fehlwirtschaften wie etwa bei uns in Berlin großzügig aus. Da sind die anvisierten bis zu 300 Millionen Dollar mögliche Hanf Steuern sicher erstmal nicht viel für die New Yorker und eine Freigabe verursacht zu Beginn auch einige Kosten – denken wir an Aufklärungskampagnen, Beratungsangebote und Bildungsprogramme etwa bei der Polizei. In Deutschland freilich gibt die schon erwähnte Daniela Ludwig kraft ihrer nicht gewählten Funktion als Bundesdrogenbeauftragte schon mal viel Steuergeld aus, um unwissenschaftlich Stimmung zu machen gegen den Hanf und auch wenn die USA dank Donald Trump beim Coronavirus keine gute Figur gemacht haben, ist eine Legalisierung wie beschrieben eben nicht immer nur die Suche nach neuen Einnahmen für einen gierigen Staat.

Nach Corona: Schöne neue Hygienediktatur – oder Hanf legal?

Klar lässt sich das so nicht zuspitzen alleine, aber die seit Jahrzehnten überfällige Legalisierung von Cannabis ist gerade jetzt erforderlich. Millionen Kiffer und Hanfpatienten werden von Polizei und Justiz verprügelt, von bierseligen Politikern verspottet und diskriminiert und nach all den Exzessen gegen das Grundgesetz sollte die Regierung Farbe bekennen. Wer sich heute gegen den absurden Maskenzwang beschwert, der durchlebt einfach nur selbst, was Cannabiskonsumenten seit Ewigkeiten in der Bundesrepublik erleiden. Niemand glaubt mehr die Lügengeschichten etwa von der CSU und Leute wie Spahn und Söder, die sich glücklich an der totalen Macht erfreuen, richten noch viel mehr Schaden an als ohnehin schon mit ihrer Ideologie. Haschisch und Marihuana sind beliebte Genussmittel und dienen als erfolgreiche Medizin, das sind Fakten, die dazu auch vielfach wissenschaftlich untersucht und belegt wurden. Angesichts der schweren Schäden durch Corona lässt sich der Respekt gegenüber den Menschen auch durch faire Maßnahmen dem Gebiet der Drogenpolitik wiederherstellen – aber ob die Parteien hierzulande ähnlich positive Ansichten haben vom Volk wie der Gouverneur von New York?