Cannabis Razzien

Hier mal wieder ein paar Cannabis Razzien der Woche – die Polizei beschäftigt sich mit Hanfverkäufern und Grasbauern als wäre es die sizilianische Mafia (Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay).

In dieser Woche war unsere Polizei sehr aktiv und hat sich ohne Rücksicht, aber mit voller Gewalt vor allem um Kiffer und Hanfpatienten gekümmert. Die einschlägigen Clans durften sich hingegen ohne Abstandsregelungen zu hunderten treffen, auch bei der Hasspredigt unter freiem Himmel wird weniger hingehört durch die Beamten. Zuvorderst steht die Jagd auf Cannabis und auf alle, die damit irgendwas zu tun haben und wir würden uns nicht wundern, wenn bei der von unseren Politikern tunlichst empfohlenen Überwachungs-App nicht nur das Coronavirus, sondern auch Haschisch und Marihuana erfasst sind. Aber Smartphones können noch nicht riechen, leider, so dass die Cops mit Stock und Knarre selbst nachschauen gehen und da wird schon mal ein Hund erschossen, einfach so und ohne Grund nur weil es um Cannabis ging.

Berliner Polizei erschießt Hund auf der Hanfplantage

Bei einer Großrazzia sogar mit dem SEK gegen das gefährliche Cannabis stürmten die schneidigen Polizisten gleich sieben Objekte im Raum Berlin bis nach Birkenwerder – und fanden bis zu 1000 Hanfpflanzen! Die wuchsen so gefährlich vor sich hin, dass nach Öffnung der Tür erstmal der Hund erschossen wurde, allerdings aus Spaß, nicht aus Selbstschutz wie die Beamten vor der Presse erklären – welche Art Hund kann denn einer Hundertschaft in voller Ausrüstung gefährlich sein?

Auch fand man ein bisschen Kokain und Schreckschusswaffen, dazu die üblichen Beutel und Waagen für den Dealer. Klingt nach einer großen Nummer, aber bei einer Legalisierung von Cannabis für freie und erwachsene Bürger käme wohl der erste Hanf-Züchterverein auf eine solche Menge Spots, so dass wir die Waffen und das Koks als einziges echtes Vergehen wenn überhaupt werten dürfen. Einen Hund abzuknallen ohne Not, das ist schon ziemlich mies und der Respekt gegenüber einer solchen Krawallpolizei ist sicher bei vielen Leuten dann auch zu Recht eher gering in diesen Tagen.

Den Dealer bei der Razzia fragen: Warum nicht dachte sich ein ziemlich dreister Kunde in Recklinghausen und ging ausgerechnet während einer Kontrolle zu einem gefassten Hanfverkäufer, fragte diesen ob er nicht später noch ein bisschen Gras am Start hat! Die anwesende Polizei wurde ignoriert, das zeigt übrigens deren Legitimation bei vielen Bürgern, so dass die Streifen nun wie beschrieben das Knüppeln und am liebsten auch erschießen – wie beim Hund aufgezeigt – wieder einführen würden als Grundlage ihrer Arbeit. Immerhin machte sich der dreiste Käufer davon nach dem die Beamten das checken, aber für den Dealer selbst könnte diese Nachfrage zusätzliche Probleme bedeuten. 

Rauschgiftalarm in Bayern: Marihuana und Rohopium!

Da gingen sofort in ganz Bayern die Sirenen an und später ließ der Bischof auch die Glocken läuten, schließlich fassten die mutigen Polizisten des Markus Söder gleich mehrere Cannabis Delinquenten. In Taufkirchen fand man nicht nur eine Menge Hanfpflanzen in der Wohnung und im Keller, was die Medien aufgeblasen als „Plantage“ bezeichnen, während in Ebersberg ein Afghane mit Opium auf dem Zimmer im Flüchtlingsheim ins Netz der Behörden ging.

Stolz berichtet die bayrische Systempresse über diese Erfolge und verwendet dabei bei Haschisch und Marihuana wie auch allen anderen Drogen bevorzugt das Wort „Rauschgift“. Immer wieder stoßen die Rauschgiftfahnder vor, beschlagnahmen Rauschgift und säubern so nach Ansicht der Behörden, Medien und der Cops selbst das schöne Bayern vor allem vom Cannabis. Wahrscheinlich ist der Frust und der Hass auf Hanf derzeit besonders groß, weil die berüchtigten Sauforgien in Bayern wegen Corona alle ausfallen und den Leuten fehlt die Maß sehr, die Schlägerei und das Antatschen der Frauen, so dass der mit sich selbst äußerst zufriedene Ministerpräsident Söder vielleicht persönlich die Kiffer noch einmal ausdrücklich als Sündenböcke auserkoren hat?

Anbau von CBD-Cannabis in der Schweiz?

Das zumindest behauptet ein Mann, der im Kanton Thurgau jetzt vor Gericht gezerrt wird. Dort fanden mutige Polizisten gleich mal rund 4000 Cannabispflanzen als Indoor Growing in einer Halle, wobei der Delinquent aus den Niederlanden wohl schon länger mit App und Fernglas beobachtet wurde. Bei der Razzia verweis der Beschuldigte aber auf legales CBD-Cannabis, das die Leute in der Schweiz mit einem THC-Gehalt von maximal 1% anbauen dürfen. Und obwohl die Beamten an Ort und Stelle exakt dieses CBD, das ist als Cannabidiol Hanf mit wohltuend körperlicher Wirkung, in größeren Mengen fanden, suggerieren die Medien im Bericht das illegale Gegenteil – mal sehen, was hier am Ende wirklich rauskommt bei dem vorgeblichen Anbau von Rauschcannabis.