Hanf-Strips

Sublinguale Strips zur Einnahme von Cannabis sind sehr beliebt in den USA und wir schauen uns diese praktische, schnelle und diskrete Hanf Konsummethode genauer an.

Rauchen, verdampfen, essen und trinken – Cannabis lässt sich auf vielerlei Weise konsumieren und wer es schnell und zuverlässig mag, der kann zumindest schon mal in Übersee die sublingualen Hanf-Strips ausprobieren. Diese simplen Folien kennen wir so ähnlich schon von Präparaten etwa gegen Mundgeruch, aber bei Haschisch und Marihuana als Wirkstoff braucht es eine andere Anwendung. Für wen lohnen sich die Strips mit THC und CBD und wie funktioniert die Dosierung bei der Einnahme unterhalb der Zunge?

Sublinguale Hanf-Streifen wirken schnell und lassen sich diskret verwenden

Es ist nicht sonderlich schwer zu verstehen, dass in einem boomenden Cannabis Markt wie in den Legal States der USA immer neue Produkte für Furore sorgen. Die Strips gibt’s noch nicht so lange und doch gehören diese innovativen Konsumformen schon zu den besonders beliebten Methoden gerade auch für Hanfpatienten. In Interaktion mit der Mundschleimhaut und den Membranen unterhalb der Zunge ist die Aufnahme der Cannabinoide sehr schnell, auch wenn die Produkte selbst immer entsprechend robust gearbeitet sind.

Der Bereich im Unterkiefer unter der Zunge ist mit Membranen bestückt, die dienen der Abwehr von Keimen und dieser Bereich ist enorm widerstandsfähig, regeneriert sich in Windeseile und gilt deshalb als wichtige Schutzbarriere mit der zusätzlichen Funktion für Muskeln und Speichelproduktion. Hier einen Cannabis Strip einlegen garantiert die schnelle, effektive Aufnahme – übrigens finden auch Präparate an dieser Stelle im Mundraum Verwendung wie beispielsweise Subuxone, die als Ersatzstoffe manchmal bei Opiatabhängigen gegen Schmerzen eingesetzt werden.

Die Vorteile von sublingualer Aufnahme von Cannabis

Selbstverständlich steht hier vor allem für Patienten die sehr gute Wirksamkeit im Vordergrund: Hanf sublingual eingenommen garantiert eine schnelle, konstante Aufnahme wie auch beim Verdampfen und Rauchen, aber eben ohne jede Inhalation und vor allem weit übersichtlicher als bei den bekanntlich sehr potenten Speisen und Getränke mit Cannabis! Wir alle wissen, wie stark ein Haschischkeks sein kann und wie unerwartet das Gebäck zuschlägt, was für eine therapeutische Anwendung nicht so optimal ist.

In unserem Magen-Darm System wird bei Einnahme von Space Cookies und Co das delta-9 THC in ein noch stärkeres 11-hydroxy THC umgewandelt, mit dem Ergebnis eines sehr starken Rausches. Wenn dann etwa Anfänger solche Gummibären mit Hanf probieren oder den Kuchen, dann kann das Erlebnis Cannabis auch mal ziemlich krass daherkommen! Sublinguale Streifen vermeiden das durch den direkten Übergang ins Blut durch die Membrane der Zunge und der Flash, die Wirkung, die Ausprägung von THC und auch CBD ist dann vergleichbar mit der Aufnahme durch den Vaporizer oder Joint.

Wie stehts um die Dosierung?

Ganz wichtig: Die Cannabis Strips gehören unter die Zunge! Das ist so wie beim Träufeln von CBD-Öl und der Bereich unterhalb des Zungenmuskels ist quasi die Unterlage für sublinguale Streifen. An dieser Stelle verbleiben die Präparate bis zu 3 oder 4 Minuten und es gibt auch Angebote, die schmecken nach Mint, Zitrone und so weiter. Wenn ihr hingegen diese Cannabis Strips auf die Zunge packt, dann passiert wenig bis nichts – das ist schlicht eine falsche Anwendung. Es ist sinnvoll, die Verpackung zu lesen und natürlich nicht gleich mehrere Streifen in den Mund zu legen, wobei der Hanf dann ohnehin schnell und deutlich zu wirken beginnt.

Diskret Cannabis konsumieren

Das ist ein unschlagbarer Vorteil dieser Methode. Die Streifen sind klein und dünn wie Papier, lassen sich leicht in der Tasche mitführen, riechen nicht und sind sofort einsatzbereit. Logisch, dass Hanf Patienten und Senioren hier zugreifen, aber jeder kann sich so ganz ohne Umwege die Dosis Cannabis gönnen, wenn gewünscht. Auch gibt’s schon Strips nur mit CBD in den USA – es ist schon erbärmlich berichten zu müssen, wie sich die Menschen in Übersee frei berauschen und therapieren können, während hierzulande in Deutschland vor allem harter Schnaps in großer Auswahl in den Kaufhallen legal dargeboten wird.

Wie werden Hanf Strips zur sublingualen Einnahme hergestellt?

In der Praxis ist die Entwicklung gar nicht so leicht. Man braucht eine flexible Substanz und ein Substrat, das ist für uns natürlich das Cannabis mit seinen Cannabinoiden. Mit einer besonderen Maschine wird das dann erhitzt und in feinste Streifen geschnitten, danach verpackt. Problematisch ist der Geschmack, weil sich beim Hanf schnell bitteres Aroma im Mund breitmacht, das schmeckt nicht jedem und lässt sich auch nicht so ohne weiteres durch andere Aromen maskieren. Ein Strip wiegt im Schnitt 150 Milligramm und da kommen dann 10 Milligramm THC drauf oder CBD und ganz logisch ist das eine Herausforderung für die Herstellung, auf so geringem Raum dann auch noch Geschmacksstoffe unterzubringen.