Cannabis anbauen Fehler

Schauen wir uns mal die größten Fehler beim Cannabis anbauen genauer an – was solltet Ihr beim Hanf züchten unbedingt vermeiden? (Bild von Jirapong Pnngjiam auf Pixabay).

Im Englischen reden wir beim Cannabis ja von Weed und das heißt nichts anderes als Unkraut. Die nominell verwandten Gewächse nun sprießen zwischen unseren Tomaten ohne Unterlass und viele Kiffer wie Hanfpatienten mit Interesse am indoor oder outdoor Growing halten die Zucht für vergleichsweise einfach. Und das ist es auch, vorausgesetzt ihr vermeidet ein paar häufige Fehler! Natürlich gilt es zuvorderst auch zu bedenken, dass unter Politikern wie Angela Merkel und Markus Söder Cannabis für erwachsene Menschen und Steuerzahler verboten ist, der Anbau zu Hause oder im Wald also als illegal gilt. Klar ist das beim Hanf ein diktatorischer Unrechtsstaat, aber ziviler Ungehorsam ist ja auch beim Klima ok und es muss ja jeder nicht hören auf das, was inkompetente Leute in der Regierung tagtäglich von sich geben. Achtet daher beim Cannabis anbauen auf den Geruch und versteckt den Grow gut, das ist einer der häufigsten Fehler mit in Deutschland leider häufig unangenehmen Folgen.

  • Unsachgemäßer Umgang mit den Hanfsamen

Nicht wenige Grower stecken die im Internet verfügbaren Cannabis Seeds in etwas Erde, feuchten das an – und wundern sich wenn dann nichts passiert! Grundsätzlich ist die Aufzucht der Hanf Sämlinge nicht kompliziert und ihr braucht es hier mit der Fürsorge nicht übertreiben. Entscheidend ist die Wasserzufuhr und die Beleuchtung, damit die Hanfsamen aufpoppen und als Gewächs die ersten Wurzeln treiben. Seeds sind zudem gegenüber dem Klonen von Gras im Vorteil, da die Wurzelbildung fester und schneller vonstattengeht.

  • Männliche und weibliche Cannabis-Spots in einer Zucht

Wer die Männlein nicht alsbald von den Weiblein trennt, der bekommt kein Marihuana, sondern schlussendlich vielleicht nur praktisch Nutzhanf herangezogen! Bevor die Blüte beim Cannabis sich ausbildet und die Pollen umherfliegen, müssen die Herren des Hanfs entfernt sein. Ihr erkennt die Unterschiede vor allem an den winzigen Härchen, die bei den Damen auftreten, während bei männlichen Graspflanzen kleine kugelartige Blätter zu sehen sind – der Pollensack im wahrsten Sinne des Wortes!

  • Unpassende Konditionen zu Beginn der Zucht

Klingt komisch, aber auch beim Cannabis wohnt dem Anfang ein Zauber inne und ihr müsst auf volle Beleuchtung achten, auf ausreichenden Abstand auch zwischen den einzelnen sprießenden Spots. Hilfreich ist auch eine smarte Belüftung beziehungsweise ein Ventilator, der immer schön die Luft durcheinanderwirbelt – Schimmel und Schädlingsbefall gleich von Anfang zu vermeiden ist wichtig für eine gesunde, kraftvolle Pflanze.

  • Zu wenig Aufmerksamkeit für die Bedürfnisse der Spots

Ja Cannabis ist eine Art Unkraut und wächst auch im Hochgebirge relativ gut in die Höhe. Wir aber wollen explizit potentes Marihuana züchten und statt ständig Dünger in die Erde zu kippen oder gar starke Insektizide, hilft Aufmerksamkeit eigentlich genauso gut. Bekanntlich ist die beste Outdoor Düngung der Schatten im eigenen Garten und ihr schaut einfach jeden Tag ein oder zweimal über den Hanf. Sind die Blätter ok oder kriechen Insekten herum, die am Cannabis knabbern? Lässt sich eventuell Schimmel erkennen? In solchen Fällen werden Ihr dann wie erforderlich tätig ohne den Plants mit andauernden chemischen Keulen viel zu großen Stress zu bescheren.

  • Keine Markierung der Cannabispflanzen

Müssen wir nicht machen, aber wer beispielsweise mehrere Hanfsamen kauft und die dann beim indoor Growing auf dem Dachboden heranzieht, der sollte schon wissen welcher Spot OG Kush ist und welcher Jack Herer. Es wäre doch schade, beim Joint nach der Ernte, Kur und Trocknung nicht zu wissen, warum dieses Gras eher aufweckt und aktiviert und die andere Sorte uns in das Sofa knietscht. Auch genuin therapeutische Vorteile lassen sich nur nutzen für Hanfpatienten, wenn wir uns gleich am Anfang die Sorte notieren, am besten direkt am Blumentopf.

  • Den Wuchs vor allem in die Höhe treiben

Wollen wir auf dem Balkon, im Wald beim Outdoor oder in der Growbox viele Meter hohen Hanf produzieren? Wahrscheinlich eher nicht und ohnehin bringt uns Cannabis auch in kleinem Wuchs ganz hervorragendes Marihuana, vor allem bei Geruch, Geschmack und aromatischer Note beim Kiffen. Auch müssen wir ja nicht unbedingt mit Mega-Leitern agieren bei der Ernte und der biertrinkende Nachbar sieht hohe Cannabis Spots auch viel leichter – ausreichend Gründe, das Gras mehr in die Breite als in die Höhe zu züchten.

  • Zu häufiges Gießen

Ein kniffeliger Punkt, aber ein sehr häufiger Fehler – verhältnismäßig sterben mehr Hanfpflanzen wegen zu viel als wegen zu wenig Wasser ab! Die Wurzeln kommen dann nicht mehr an genügend Sauerstoff und verfaulen in der ständigen Nässe. Der Handel bietet für das Cannabis anbauen bei der Bewässerung Tropf-Systeme, die gießen automatisch und regelmäßig und ihr dürft diese schlauen Programme auch mal arbeiten lassen, etwa wenn ihr übers Wochenende einen Ausflug macht und euch nicht um die Spots kümmern könnt.

  • Keine Vorbereitung für das Trocknen und Kurieren

Kommt der Tag der Ernte, dann schneiden viele Hanfbauern das Marihuana ab und spannen dann erst die Leine zum Trocknen, haben dazu keine Gläser für die Kur im Haus und in der Summe ist das wenig förderlich. Bereitet diese abschließenden Schritte zur Veredelung vor in den Tagen vor dem Ernten und achtet gerade auch auf den Trocknungsraum mit einer Durchschnittstemperatur von um die 18 Grad Celsius plus einer maximalen Luftfeuchtigkeit von 60%.

  • Unterschätzung des Geruchs

Hatten wir schon zu Beginn, aber wirklich – Marihuana in der Blüte duftet erheblich und wenn ihr die Pflanzen ausgerechnet an den Durchzug in Richtung Hausflur stellt, dann könnten selbst nicht so empfindliche Nachbarsnasen herumschnüffeln! Es gibt da eine Menge Methoden zur Vermeidung von Cannabisgeruch, übrigens auch beim Kiffen selbst, und so lange in Deutschland noch der Stumpfsinn regiert und der Hanf verboten bleibt, sind intelligente Geruchsfilter-Maßnahmen von entscheidender Bedeutung beim Growing.