Cannabis anbauen kleine Pflanzen

Wir zeigen, warum sich beim Cannabis anbauen kleine Pflanzen lohnen, schließlich kommt es auch beim Hanf nicht so sehr auf die Größe an (Bild von Valyxyz auf Pixabay).

Höher, schneller, weiter – dieses Credo ist beim Cannabis anbauen nicht immer richtig. Zwar wünschen wir uns alle die dicken Marihuana Buds in der Blütephase, doch so manche Hanfsamen führen zu enormer Höhe der Spots mit manchmal drei Metern und mehr. Nicht jeder kann sich solch ein Gewächs auf dem Balkon leisten oder gar in einem Growschrank, zumal in Deutschland die Zucht von Gras vorerst von der stumpfen Politik nicht erlaubt wird. Jenseits der Größe freilich entscheiden aber auch das Trocknen und Kurieren über die Qualität beim Cannabis anbauen, das sehr wohl für kleine Pflanzen einige coole Vorteile mit sich bringt. Darunter muss der Ertrag nicht leiden und die Spots lassen sich logischerweise besser verstecken bis zum Tag der Ernte von Haschisch und Marihuana. Hier ein kleiner Überblick als Plädoyer für eher kleinen Hanf als Anbauprodukt.

  1. Cannabis ist vor neugierigen Blicken geschützt

Klingt banal, aber nicht jeder Balkon ist Teil eines Penthouse! Auch das Fenster zur Dachkammer kann mal offenstehen und wenn dann Hanfblätter im Sonnenlicht glitzern, fällt das wahrscheinlich dem Hausdrachen auf mit dem Kontrollblick für alles und jeden. Vom Geruch ganz zu schweigen! Schlafende Hunde sollen Hanfbauern auf keinen Fall wecken und ganz nebenbei schleichen auch einige Diebe durch Gärten und Wohnsiedlungen, denen dem Wuchs nach höheres Cannabis schneller auffällt als kleine Pflanzen.

  1. Der Hanf lässt sich leichter züchten

Denken wir nur mal an Dünger, Wasser und an die manchmal erforderlichen Pestizide. Je größer das Cannabis, desto häufiger müssen wir uns bei diesen Dingen drum kümmern und nicht jeder hat Lust, sich 24/7 dem Hanf und seinem Wohlergehen zu widmen. Ist die Graspflanze für den späteren Konsum jedoch klein und übersichtlich, dann können wir sehr wohl tagtäglich einen Blick auf Blätter und Wuchs werfen! Niemand braucht auf die Leiter zu steigen oder sich verrenken, zumal die Potenz bei geringerer Größe dank der ausgezeichneten Hanfsamen ohnehin immer gesichert ist.

  1. Kleine Marihuana-Buds sind einfacher zu trocknen

Klar sind die dicken Blütenpacks nice, aber eben auch nicht ganz ohne beim Cannabis Trocknen. Denken wir hier mal an Schimmel und sonstigen Befall bei besonders dichtem Bewuchs. Egal ob indoor oder outdoor Growing – ein sorgfältiger Umgang ist Pflicht, aber weit schwieriger mit riesigen Buds hinzubekommen. Oft sieht das Ganze von außen schon gut und trocken aus, ist aber weiter massiv feucht im Inneren und wer hier keine Geduld hat und keinen grünen Daumen, der sollte auf jeden Fall dem Wuchs nach kleineres Cannabis ausprobieren.

  1. Der Geschmack vom Gras ist wahrscheinlich besser

Wenn wir mal ein bisschen rumschauen bei den Prämierungen wie der besten Hanfsorte oder dem köstlichsten Marihuana, dann werden dort meistens eher kleinere Cannabisgewächse ausgezeichnet. Der Grund ist simpel wie überzeugend: Die Power von THC und die Heilkraft von CBD wächst sich am besten in kleinen Spots aus, schließlich will sich der Hanf reproduzieren und bei Stress konzentriert er sich auf Schutzmaßnahmen etwa für die besonders hohen Spitzen. Wie bei anderen Früchten und Gemüsesorten sind kleinere Ernten besser, geschmacklich und beim Bouquet der Gerüche. Cannabisbuds sind dann vollgepackt mit den wichtigen Terpenen und Cannabinoiden sowieso.

Auch die Umwelt und das Portemonnaie profitieren: Keine Kleinigkeit, denn wir wollen ja alle was tun für die Natur und weniger Strom, Wasser, Dünger beim Cannabis anbauen sind ein kleiner, aber feiner Beitrag durch die Hanf-Community im Kampf gegen Belastungen durch den Klimawandel. Wir bezahlen bei kleinen Hanfpflanzen aber auch ganz nebenbei weniger für den Strom. Achtet bei den Mini-Spots aber auf ordentliche Erde, durchmischt mit dem nötigen Kompostanteil, das tut den kleinen Gewächsen auf Dachboden oder Balkon gut.