Marijuana-CardWährend in Deutschland das Rezept für den Medizinalhanf oft noch schwierig zu bekommen ist und sich die Krankenkassen im geheimen Auftrag der Politik zur Übernahme der Kosten nicht bereit erklären, ist die Karte für den Bezug von Cannabis in den USA in vielen Bundesstaaten recht simpel zu bekommen. Zugleich hat beispielsweise Kalifornien das Gras im Ganzen legalisiert für jeden und viele Leute holen sich gerade deshalb einen solchen Ausweis, schließlich gibt es ordentliche Rabatte für Medizinalhanf-Patienten in den örtlichen Dispensaries.

Die Vorteile einer Marijuana-Card

Als die Karten vor gut 15 Jahren eingeführt worden, griffen nicht sofort so viele Amis zu, denn man fürchtete den Zugriff der weiterhin restriktiven Bundesbehörden und die Herausgabe persönlicher Daten. Das hat sich nun geändert und das Risiko eines Zugriffs ausgerechnet auf User von medizinischem Cannabis ist äußerst gering. Wer den Antrag stellte, der kann seit Jahr und Tag bereits ganz bequem Gras einkaufen und ist dabei geschützt durch verschiedene bundesbehördliche Ausnahmen für exakt diese Patienten. Einige Experten halten deshalb sogar eine US-einheitliche Legalisierung zumindest von Medizinalhanf für denkbar, schließlich ließe sich das bestehende System mit den Marijuana-Cards bestens nutzen.

Wieviel Nachlass ist drin auf Haschisch und Marihuana?

Mit der Karte kannst Du auf bis zu 10 % steuerlichen Nachlass hoffen. Das klingt nicht viel, aber auf Haschisch und Marihuana werden in Kalifornien je nach County und Region bis zu 40 % Steuern erhoben! Diese Summe kommt drauf auf den Preis im Hanfgeschäft und jedes Jota, das hier weniger zu entrichten ist, kann sich bei größeren Mengen wie für Patienten erhältlich natürlich rechnen. Bis zu acht Unzen können die Kiffer auf Rezept erhalten, das sind umgerechnet mehr als 200 Gramm. Wer das wirklich ausschöpft und im Schnitt 10 Dollar pro Gramm bezahlt, der kann von den dann fälligen 2000 Dollar mit einer Marijuana-Card immerhin 200 Bucks einsparen!

In Deutschland wird übrigens bei Nichtübernahme der Kosten durch die Krankenkassen wenigstens 20 Euro pro Gramm verlangt, das zeigt die massive Lobbyarbeit der Apotheken in einem völlig korrumpierten Gesundheitssystem.