Cannabis Aktien Cashflow

Probleme mit der Finanzierung sind die größten Risiken für ein Investment in Cannabis Aktien und Anleger müssen den wahren Cashflow berücksichtigen (Bild von pasja1000 auf Pixabay).

Investieren in die Legalisierung von Cannabis kann sich lohnen und doch gibt’s weiterhin eine Menge Probleme in der Branche. Hanf als Heilmittel und zum Genießen in der Freizeit ist beliebt und grundsätzlich steigen Umsätze per anno zuverlässig, das zeigt ein Blick in die Bilanzen sowohl der Blue Chips und großen Player wie auch vom Bio-Bauernhof mit Marihuana auf dem Feld. Das Problem bei Cannabis Aktien sind Finanzierungsprobleme und der Cashflow kann schnell sinken, was an der Börse immer ein Risiko für die Anlage darstellt. Noch immer gibt’s selbst in Staaten mit einer bereits erfolgten Freigabe für die Cannabinoide kaum Kredite, werden Unternehmen schikaniert und der Hanf-Wirtschaft sinnlos ideologische Knüppel zwischen die Beine geworfen. Worauf ist beim Stock Picking von Marihuana Aktien zu achten und welche Kosten sollten Investoren immer im Auge behalten?

Jobs, Steuern, Perspektiven durch Cannabis – doch Blockaden durch Behörden!

Das ist die ziemlich absurde Situation, die auf jahrzehntelange Lügen und eine gezielte Angstmache durch die üblichen Verdächtigen in der Politik zurückgeht. Denn im gleichen Augenblick bringt die Cannabis Branche Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, lässt abgehängte Regionen etwa im ländlichen Raum wieder aufblühen und sogar der Kiffer Tourismus floriert.

Goutiert durch Förderung und Fairness wird das freilich nur selten. Colorado zum Beispiel hat bereits mehr als 40.000 gut bezahlte Jobs durch Marihuana legal bekommen und in den gesamten USA brummt das Geschäft mit Cannabis Aktien bei Übernahmen oder Fusionen.

Trotzdem bekommen die Firmen meistens keinen Kredit bei der Bank, werden weiter quasi wie „Dealer“ behandelt und die Beschaffung von Kapital für den laufenden Betrieb wie auch für dringend nötige Investitionen ist eine ständige Rennerei.

Betriebskosten für Cannabis Unternehmen oft viermal so hoch wie anderswo!

Von der Errichtung der Gewächshäuser zum Cannabis anbauen über spezielle Anlagen für die Extraktion der Cannabinoide bis hin zum Personal und jeder Menge Technologie reichen die Ausgaben für Hanf Firmen. Für den Einstieg in den zweifellos aussichtsreichen, aber auch umkämpften Gras Markt sind sicher mehrere Millionen Dollar nötig und da kommen außerdem noch Lieferkosten dazu und Aufwendungen für regulatorische Dinge wie etwa Lizenzen für die Hanf Zucht.

Eine in der Summe etwa 30 Milliarden Dollar schwere Industrie wird fast ohne Kredite und Finanzhilfen betrieben! 

Alle anderen Konsumgüter und Unternehmen von Landwirtschaft bis Produktion sind solchen Gängeleien nicht unterworfen und erneut stellt sich die Frage, warum die vielen Jobs und Steuern und Innovationen aus der Cannabis Branche einfach ignoriert werden durch offensichtlich böswillige oder eben schlicht inkompetente Politiker.

In Deutschland ist das der Normalzustand, aber für Staaten wie die USA erscheint das ziemlich grotesk und so macht die Branche nun zu Recht immer mehr Druck auf den schläfrigen Joe Biden und seine wenig hilfreiche Mannschaft im Weißen Haus.

Welche Cannabis Aktien kommen mit dem Kostendruck am besten zurecht?

Stock Picking meint die gezielte und umsichtige Auswahl von Wertpapieren, die unter Potential gehandelt werden und natürlich gibt’s bei den an der Börse verfügbaren Cannabis Aktien weiterhin Perlen und exzellente Kandidaten für Kurssprünge.

Das Problem ist die Finanzierung und oft haften Unternehmer gleich direkt mit ihrem eigenen Vermögen oder müssen sich bei windigen Kredithaien verschulden, die horrende Zinsen verlangen. Große Investoren vom Schlage eines Warren Buffett greifen noch nicht zu, denn auf Bundesebene ist das Cannabis lustigerweise noch verboten – Sleepy Joe rafft wohl die Realitäten im Lande wahrscheinlich genauso wenig wie Olaf Scholz.

Plötzliche Gewinnwarnungen und Insolvenzen sind daher immer möglich und Cannabis Aktien bleiben riskant. Es ist ratsam, den Cashflow und das tatsächlich vorhandene Kapital zu analysieren und mit den Dynamiken der Märkte und Trends abzugleichen. 

Kostensenkungen sind vorteilhaft, können aber auch zu Problemen führen im Wettbewerb mit Konkurrenten. Interessant könnten daher gerade Hanf Papiere sein, die für Fusionen oder Übernahmen in Frage kommen, beispielsweise weil sie viel Grundbesitz haben oder Marihuana Produkte im Sortiment, die einzigartig und am besten auch patentiert sind. Kommt es allerdings zu einer Änderung bei den Finanzierungen und tun die Regierungen endlich mehr, dann könnte das einen schnellen Boom auslösen mit Krediten und Investitionen, die bei der Cannabis Branche und den zugehörigen Aktien jene bisher noch blockierende Handbremse lösen.