Kiffen Teenager Intelligenz

Das Verbot von Cannabis führt zu einem höheren Hanfkonsum bei Teenagern und das kann laut einer Studie den IQ und die verbalen Fähigkeiten reduzieren (Bild von freestocks-photos auf Pixabay).

Macht Cannabis wirklich dumm? Diese Frage beschäftigt seriöse Wissenschaftler seit langer Zeit und während zum Vergleich der legale Alkohol nachweislich unsere Gehirnzellen abtötet, ist es beim Hanf in erster Linie politische Propaganda bei entsprechenden Behauptungen. Auch eine neue Studie nimmt darauf Bezug und untersucht, was sich viele Menschen ohnehin denken können: Kiffen als Teenager kann die Intelligenz Leistung reduzieren und von Cannabis Konsum für Jugendliche ist strikt abzuraten. Nun geht es bei der Legalisierung der Hanfprodukte ausschließlich um Volljährige, aber die Medien vermischen gerne Falschbehauptungen mit der üblichen Beeinflussung im Auftrag der Politik – niemand braucht sich im Erwachsenenalter vor dem Joint fürchten. Faktisch jedoch steigen seit Jahren die Raten beim Drogenkonsum junger Leute und verantwortlich dafür sind beispielsweise der Gesundheitsminister oder auch die Bundesdrogenbeauftragte, was in der neuen Untersuchung aus Irland indirekt durchaus eine Rolle spielt.

Häufiges Kiffen in sehr jungen Jahren senkt den IQ um zwei Punkte

Nun gut, das ist jetzt nicht so viel und wenn die Jugendlichen ganz legal und oft sogar noch durch die Werbung und Politik befördert sich mehrere Flaschen Schnaps im Supermarkt holen, dann lächeln Parteien wie die CDU/CSU und nennen das kulturell wertvoll. Beim Joint und der Bong hingegen werden sofort Existenzen zerstört, spielt sich der Staat als Sittenwächter auf und hat so nachhaltig eine faire Debatte um das Gras fast unmöglich gemacht. Die Forscher in Irland machen im Positionspapier allerdings kein Drama aus den Erkenntnissen, sondern geben klare Auskunft über eventuelle Beeinträchtigungen durch das Kiffen bei Teenagern. Betroffen ist nämlich vor allem die sprachliche Intelligenz, die ohnhin mittlerweile durch Soziale Medien, permanentes Chatting und dem Überfluss an Informationen ernsthaft in ihrer Entwicklung bedroht ist.

Vergleichswerte bei Jugendlichen untersuchen: Die irischen Wissenschaftler untersuchten mehrere Längsschnitte aus Studien, an denen insgesamt mehr als 800 Teenager teilgenommen hatten. Deren Befinden und Intelligenz wurde mit mehr als 5000 nicht kiffenden Kids verglichen und die Forscher stellten die berichteten Einschränkungen fest. Leider wird in der Fachzeitung „Psychological Medicine“ nicht über die Umstände der Tests berichtet, über die Häufigkeit vom Hanfkonsum und ein bisschen dürftig ist die Datenlage schon. Was sich freilich zweifelsfrei feststellen lässt ist der nötige Schutz vor Drogen von Kindern und Jugendlichen – und genau auf diesem Gebiet erweist sich Deutschland seit vielen Jahren als besonders schlecht und die Regierung ignoriert in zynischer Weise die Gesundheitsfürsorge gegenüber Heranwachsenden. 

Cannabis Legalisierung ist der beste Jugendschutz

Die Warnungen der für die neue Studie verantwortlichen Professorin sind sehr ernstzunehmen. Hanf vor der Volljährigkeit zu konsumieren kann Folgen haben und weil sich unser Gehirn in dieser Zeit noch entwickelt, reift, auswächst sollte Gras den jungen Leuten nicht zur Verfügung stehen. Leider ist die bundesdeutsche Wirklichkeit ganz anders – die Raten beim Kiffen nehmen enorm zu und viele Studien konnten deutlich zeigen, dass dies an der Verbotspolitik liegt. Die genannten Politiker sind also direkt verantwortlich für Not, Elend und den geringeren Intelligenzquotienten, da in Ländern wie Kanada oder USA eben jene Teenager Konsumraten beim Cannabis nach der Freigabe sinken! Verbotene Früchte sind eben lecker und gerade weil gewissenlose Bierparteien ständig den Alkohol preisen und Kiffer wie Hanfpatienten beschimpfen, interessieren sich ohnehin genuin rebellische Jugendlich noch zusätzlich für Marihuana.

Und auch unkontrollierte Dealer haben meist wenig Verantwortung, während im legalen Fachgeschäft kein Minderjähriger jemals Gras verkauft bekommt. Gäbe es eine Legalisierung und einen normalisierten Umgang mit dem ohnehin konsumierten Genussmittel Hanf, dann würden auch in Deutschland endlich weniger junge Leute zum Joint greifen – die bisher praktizierte Methode der Verbote hat sichtbar zur aktuell desaströsen Situation geführt und es wird Zeit, zum Schutze der Jugend die dafür verantwortlichen Politiker endlich durch weitsichtige, fürsorgliche Persönlichkeiten auszutauschen.