Soziale Medien Cannabis-App

Soziale Medien ächten Hanf, doch Konsumenten wie Unternehmen und Patienten schauen allesamt nach einer echten Cannabis-App (Bild von Gerd Altmann auf Pixabay).

Wer Werbung machen möchte oder einfach nur über Hanf als Arznei und Genussmittel informieren, der wird bei Facebook und vielen anderen Anbietern von Social Media weiterhin ziemlich mies behandelt. Während normalerweise Aspekte wie Privatsphäre und Sicherheit eine große Rolle spielen beim Aufbau eines kommerziellen Profils, gehören für die Branche beim Gras Kontosperren und unbegründet wie unverhersehbare Löschungen praktisch zum Alltag. Das macht es entsprechend schwer bei der Nutzung und Etablierung von neuen Marihuana Marken. Viele Konsumenten, Patienten und Unternehmen warten daher beim Thema Soziale Medien auf die waschechte, allgemeine Cannabis-App ohne Beschränkung und wir haben uns das mal genauer angesehen.

Drogenpolitik als Ausrede für Hanf als Feindbild?

Es gibt sogar Studien zu dieser Frage, doch so richtig geklärt ist das Problem mit dem geächteten Cannabis bei Social Media nicht. Natürlich begründen Facebok, Instagram und Google ihre Zurückhaltung mit dem Verweis auf das Bundesrecht der USA, wo der Hanf noch nicht vollständig legalisiert ist – doch demgegenüber haben zahllose Länder auf der Welt eine Freigabe bereits durchgeführt! Sind Leute wie Mark Zuckerberg vielleicht einem Menschenbild aufgesessen, dass Kiffen generell nicht vorsieht oder wird mal wieder moralisch geheuchelt, während der Joint auf den Landsitzen der Silicon Valley Milliardäre kreist?

Reklame für einen Verkauf von Hanfprodukten wird sofort geblockt und oft über lange Zeit mühsam aufgebaute Profile finden sich innerhalb von Sekunden gelöscht wieder. Keine andere Branche wird derart gegängelt – selbst Alkohol kommt viel besser durch und die Brauer wie Brenner können den Suff als Lebensinhalt sogar Teenagern problemlos präsentieren. Doch die Kiffer und ihre Firmen sind nicht beschränkt und weil Gras kreativ macht werden sich eine Menge Lösungen ausgedacht, was uns zu einer in Zukunft hoffentlich neutralen, informativen Cannabis-App bringt.

Kommentare als Schleichwege und technisch versierte Programmierer auf Gras

Diese sind übrigens schon mal in einer eigenen Studie untersucht wurden und es zeigte sich, wie hilfreich das Kiffen für das Programmieren von Software sein kann mit Blick auf innovative Ansätze und Ideen.

Zunehmend verpflichten Headshops wirkliche Spezialisten zur Entwicklung einer hauseigenen Cannabis-App und da fließen dann aktuelle Bewertungen durch Anwälte genauso mit ein wie hilfreiche Kommentare. Eine ganze Community abschalten, das macht auch der erwähnte Zuckerberg ungern. So gibt’s beispielsweise eine Art Register für Anbieter von CBD und nicht berauschenden Hanfprodukten, die transparente Infos zur Verfügung stellen ohne Fake News oder Übertreibungen und überhaupt erwarten Kenner der Szene mehr digitale Drehscheiben für Verbraucher und Patienten auf der Suche nach zuverlässiger Auskunft über die Hanfpflanze.

Beim sogenannten „Metaverse“ als Erweiterung von Facebook hin zu einem Web 3.0 soll es bekanntlich mehr um individuelle Plattformen gehen, die sich an interessierte und verlinkte User richten – befreit sich das Cannabis also sozusagen aus dem Bann der zum Gras politisch absichtlich nicht informierten Mehrheit oder führt das zu einer Blasenbildung der Branche? Geplant sind eine Menge Projekte bis hin zum Hologram von der neusten Hanfmesse – wir sind gespannt und werden Euch über Angebote gerade auch im stets etwas zurückhängenden Europa informieren.