GrasanbauUm eine Graspflanze in den eigenen vier Wänden anzubauen, braucht es Geduld, ein wenig Können, die passenden Zutaten und vor allem Diskretion: Cannabis anbauen ist in Deutschland vorerst noch illegal und selbst wenn wir keinen Abschnittsbevollmächtigten mehr haben wie bei der Stasi, so gibt es doch eine Menge neugieriger und manchmal auch missgünstiger Augen und Ohren meist gleich in der Nachbarschaft. Hier ist Vorsicht angebracht und wenn Du trotzdem auf Indoor Growing samt LED-Lampe und Growbox stehst, dann halte Dich bitte an die folgenden vier Regeln.

Behalte den Grasanbau für Dich!

Auch wenn Du vielleicht zusammen mit deinen Kumpels einen Hanf Spot aufstellst – es ist deine Wohnung und damit dein Risiko, so dass wir vom THC-guide in 2017 beim Thema Grasanbau zur größtmöglichen Eigeninitiative raten. Es ist normal, wenn Du dich über die Blüten freust, über das Wachstum und die heranreifenden Buds, aber bitte geh damit auf keinen Fall haussieren. Cannabis anbauen zu Hause bedeutet maximale Umsicht, zumal auch weiterhin in einigen Bundesländern Leute richtig hart bestraft werden, wenn es den Anklägern aus Polizei und Justiz gerade gut in den Kram passt. Vermeide also Geschwätzigkeit und teile lieber das geerntete Marihuana später mit deinen Leuten, da sind weit weniger unliebsame Überraschungen zu erwarten.

Kaufe die bestmöglichen (und sicheren) Hanfsamen!

Binsenweisheit, na klar, schließlich sind die Zeiten der simplen Aussaat ohne zu wissen ob es männliche oder weibliche THC-Pflanzen werden lange vorbei! Trotzdem solltest Du neben der Qualität auch den Anbieter für Hanfsamen im Internet bedenken. Es gibt natürlich sehr seriösen Vertrieb beispielsweise aus Holland, auch stimmt dort die Qualität und angesichts der simplen und von Kiffern wie Hanfpatienten gerne genutzten Logistik zum Versand sollte statt des Postboten auch keine Polizei an deiner Tür klingeln. Sicher ist es ebenso hier von Vorteil, die Grassamen vielleicht an eine andere Adresse liefern zu lassen als an jenen Platz, an dem Du deinen Grow planst oder gar schon angebaut hast.

Achte auf den starken Cannabisgeruch!

Lüftungsvorrichtungen, Ventilator, regelmäßig das Fenster öffnen – all diese Verfahren sind zur Vermeidung von Grasgeruch in der Wohnung und im Haus bekannt und genutzt und Du musst wirklich öfters mal die Nase schnäuzen und schnuppern, ob von deinen Spots irgendwas in der Luft liegt. Aber bitte keine Paranoia: Nur wenn es verdächtig stark und ausschließlich rund um die Uhr aus einer einzigen Wohnung stinkt und das schon aus weiter Entfernung, werden die Nachbarn aufmerksam und Du kannst gerne mal asiatisch kochen, mit ordentlich Gewürzen, da wissen die Mitbewohner im Haus, dass Du öfters mal auf seltsam riechende Zutaten setzt.

Hanfsamen ohne starken Geruch: Die Cannabis-Seeds riechen natürlich nicht, aber es gibt auch ein paar Sorten, die sind als ausgewachsene Pflanzen ebenso wenig auffällig und Du kannst ja mal nach Polar Express oder auch nach dem sehr beliebten Northern Lights schauen, das wird bei der Geruchsvermeidung noch zusätzlich für Sicherheit sorgen.

Baue die passende Grow-Box!

Das ist mitunter ein wenig kniffelig, wenn Du nicht gerade auf Automaten wie den genialen Seedo setzen willst, der den Hanfanbau besonders einfach macht. Die Growbox hat aber in der Summe immer den Vorteil, dass Du ordentlich abdichten kannst und THC.guide empfiehlt hier einen ausrangierten Kühlschrank. Hänge ruhig ein paar Handtücher drumherum, auch Bettlaken sind ok und positioniere den Grow-Schrank in jenem Raum deiner Bude, der am weitesten von der Eingangstür weg ist. Natürlich sollen die Graspflanzen nicht ersticken und verhüllt wie ein Kunstwerk von Christo eingepackt werden, aber ohne solche Maßnahmen droht die Entdeckung deiner Ernte und dann ist nicht nur der ganze Aufwand umsonst – es drohen ziemlich sicher juristische Probleme, die sich mit etwas Umsicht auch in Deutschland leicht vermeiden lassen.