Schweiz Cannabis Umfrage

Zwei Drittel der Bürger in der Schweiz sprechen sich einer Umfrage zufolge für die Legalisierung von Cannabis als Genussmittel aus (Bild von Javier Torres Madrigal auf Pixabay).

Auch mitten in Europa gibt’s noch Demokratie und Mitbestimmung, aber wir müssen für diese Grundlagen vom Rechtsstaat eben in die Schweiz schauen, wo gerade die Modellprojekte rund um Haschisch und Marihuana starten. Wenn zudem die Presse über Hanf fair und ausgewogen berichtet und kein zurückgebliebener Dorfpolitiker wie bei uns als Bundesdrogenbeauftragte agieren darf, dann schlägt sich das im Denken der Bevölkerung nieder. So zu sehen bei einer neuen Umfrage aus der Schweiz zum Cannabis, das dort nun mehr als zwei Drittel der Leute endlich legalisiert sehen wollen! In Deutschland sind die Zahlen ähnlich, doch Parteien wie CDU/CSU und die Systemmedien vom Öffentlichen Rundfunk erzählen immer noch fleißig Fake News über das Gras, so dass wir mal wieder eine demokratische Lehrstunde nehmen müssen gleich nebenan bei den fairen, freien und von der Politik respektierten Eidgenossen.

Klare Regulierungen beim Gras verbessern den Jugendschutz

Diese Selbstverständlichkeit ist unzählige Male durch die Wissenschaft erforscht und bestätigt worden und nur Länder wie Deutschland, China und Nordkorea lehnen diese Erkenntnisse heute noch ab. Doch in der Schweiz ist den Leuten auch ohne Feldversuch klar, wie hilfreich der Verkauf von Marihuana im Fachgeschäft für den Schutz junger Leute ist – in den USA und Kanada etwa bekommt kein Minderjähriger Cannabis verkauft und der Schwarzmarkt trocknet aus. Absurderweise werden Fakten jedoch etwa von der Bundesdrogenbeauftragten Ludwig aus Bayern bestritten, die nicht mal in die Schweiz fährt über die Grenze um sich über Modellprojekte zu informieren.

Bei uns sieht es die Bundesregierung offenbar gerne, wenn Jugendliche Chemie Gras beim Dealer kaufen und davon krank werden, wird es begrüßt die Lebensläufe von Menschen wegen einem Joint zu zerstören – von Spahn bis Merkel sind hier Leute am Werk, die keine Kinder haben und deshalb höchstwahrscheinlich auch kein Interesse an einer echten Drogenpolitik, die Aufklärung und Jugendschutz in den Mittelpunkt stellt. Das Desaster an den Schulen in der Pandemie hat auch jenseits von Hanf gut gezeigt, wie diese Politiker agieren, denken und fühlen und die Gesetzgebung beim Cannabis ist seit Jahrzehnten eine Blaupause für staatliche Willkür.

Schweizer Bundesamt für Gesundheit engagiert sich pro Cannabis

Bei uns undenkbar, da Jens Spahn am liebsten Deals macht mit Big Pharma oder auch den Chinesen beim Kauf von minderwertigen Masken. In der Schweiz hat das Pendant zum Bundesgesundheitsministerium aber tatsächlich das Wohl der Menschen im Blick und nicht nur die eigenen Pfründe, so dass die neuste Umfrage dann auch dort veröffentlicht wurde. Zwei Drittel der Schweizerinnen und Schweizer wollen Cannabis legal, für über 18 Jährige und mit einer entsprechenden Abgabe von Hanf als Genussmittel. Rund 70% der Befragten wollen die Gesetzgebung beim Gras endlich ändern und dadurch den Schwarzmarkt beseitigen, auf dem leider auch bei den Eidgenossen immer mehr synthetische Cannabinoide bei den Dealern auftauchen.

Interessanterweise taucht bei den Gegnern von Hanf ein Argument auf, das auch in Deutschland regelmäßig zirkuliert – faktisch jedoch bereits mehrfach als Fake News entlarvt wurde. Cannabis hat eben nicht die gefährlichen Auswirkungen auf das jugendliche Gehirn wie angenommen und höchstwahrscheinlich handelt es sich beim Wiederkäuen dieser kleinen Schwindelei um Ablenkung von den massiven Schäden, die der legale und politisch sogar gepriesene Alkohol garantiert bei Kindern und Jugendlichen anrichtet. 

Außerdem will man in der Schweiz ein Werbeverbot für legales Gras und fordert eine passende Besteuerung der Cannabisprodukte. In der Summe wird den Pilotprojekten deutlich zugestimmt und wir können davon ausgehen, dass bei den Eidgenossen sich am Ende der Wille des Volkes durchsetzt, während unsere angeblichen, grünen Befürworter von Hanf derzeit vor allem mit dem Vertuschen kleiner Betrügereien im Lebenslauf der Annalena Baerbock beschäftigt sind.