Studien Coronavirus Cannabis

Es gibt nun zwei neue Studien in Deutschland zum Coronavirus und Cannabis – welchen Einfluss hat die Seuche auf Kiffer und Hanfpatienten? (Bild von mohamed Hassan auf Pixabay).

Eigentlich wird hierzulande zum Hanf eher nicht geforscht, weil die Bürger dank politischer Weisungen vor allem Bier und Schnaps trinken sollen. Es gibt aber noch so etwas wie Reste der Freiheit beispielsweise in der Wissenschaft und hier sind nun zwei neue Studien zu Cannabis und Coronavirus geplant. Bekanntlich müssen Hanfpatienten sich trotz drohender Covid-19 Infektion in die Arztpraxen schleppen, Markus Söder und Merkel wollen hier eher Atemmasken wie in China für alle anstatt ordentliche Gesundheitsversorgung und Bürgerrechte. Auch sind Kiffer entweder zum Verzicht gezwungen oder zum Gang zum Dealer, der Viruspreise aufruft, Gift beimischt und die Kunden betrügt – während zeitgleich jeder Supermarkt harte Schnäpse kistenweise verkaufen darf. Werfen wir also einen Blick auf die neuen Studien und fragen, was die Forscher dann mit den Ergebnissen eigentlich anfangen wollen.

Hochschule Merseburg: Cannabis als Anti-Virus Selbstmedikation?

Hier geht’s konkret um die Anwendung von Hanfmedizin bei einer Infektion mit dem Corona. Nachdem China den Erreger monatelang vertuscht hatte aus Scham und Blamage, konnte sich die Seuche in die ganze Welt ausbreiten, doch ein Impfstoff oder eine hilfreiche Therapie sind noch in weiter Ferne. Hier greifen auch in Deutschland viele Leute zum Cannabis, so die Wissenschaftler von der Hochschule Merseburg, aus verständlichen medizinischen Gründen:

  • Hanf hemmt Entzündungen,
  • wirkt antibiotisch,
  • löst Krämpfe,
  • erweitert die Bronchien und
  • ist beruhigend bei Angst und Stress.

Das räumen die Forscher alles ein, widersprechen als der Propaganda von CDU/CSU und wir sind schon gespannt, warum sich die Hochschulen und Universitäten gegenüber den Schwindlern in der Regierung nicht öfters mal um die Wahrheit bemühen.

Erfahrungen zusammentragen: Hilft Cannabis also beim Abheilen und bei der Bewältigung der aktuellen Situation? Befragt werden Leute mit einer Infektion, gleich ob das nun zu einem schweren Verlauf führte oder zu überhaupt keinen Symptomen – angeblich werden die Daten neutral behandelt, anonymisiert und nach der Auswertung gelöscht. Wer mitmachen möchte, findet hier den Zugang zur Umfrage der Hochschule Merseburg, die sich über viele Teilnehmer natürlich freut. 

Goethe Universität Frankfurt / Main: Covid-19 in der Drogenszene

Bei dieser Studie geht’s konkret um Cannabis kaufen und um die Schwierigkeiten, die für Kiffer und Hanfpatienten während einer Pandemie entstehen. Normalerweise ist der Gang zum Dealer nicht kompliziert und häufig sind die Cannabis Verkäufer auch fair, halten den Preis. Weil nun aber die Bevölkerung eingesperrt wird durch Merkel und zugleich Hanf illegal bleibt, die Bürger also wie eingangs nur Schnaps kaufen dürfen, sind Kiffer praktisch Menschen zweiter Klasse! Auch Junkies sollen teilnehmen und über die Szene, die Drogeneinrichtungsstellen und so weiter erzählen. Die Forschung möchte herausfinden, wie stark die aktuellen Maßnahmen solche Menschen abwerten und stigmatisieren – erstaunlich ein bisschen, dass solcherlei Untersuchungen in Deutschland erlaubt sind. Unter anderem wird gefragt:

  • Sind Auswirkungen auf den Drogenschwarzmarkt zu spüren?
  • Wie könnte die Situation etwa bei der Substitution und der Ausgabe von Methadon verbessert werden?
  • Wie haben sich die Preise seit Beginn der Corona-Krise für Drogen verändert?

Eine Gesamtschau also des deutschen Elends, das seit Ewigkeiten ins Halbdunkel gezwungen wird, während andere Länder schon längst viel weiter sind und beim Hanf es dem Bürger überlassen, wie und wann ein Konsum stattfindet. Wer sich beteiligen möchte, findet den Link und kann die Fragen beantworten, auch hier versprechen die Forscher den Schutz der Daten vor gierigen Behörden.

 Was werden diese Studien zum Cannabis bringen?

Ziemlich sicher wenig überraschende Erkenntnisse: Die Verbotspolitik ist gescheitert, wertet Menschen ab, die kein Bier trinken wollen, zwingt erwachsene Bürger und Steuerzahler ständig in die Abhängigkeit von Kriminellen. Möglicherweise ist es also mal wieder nur Daddelei, da Studien in Deutschland ständig erscheinen, doch der Politik ist das egal, die bezahlt lieber profitgierige Berater oder Parteiideologen für den vorgeblichen Rat der Fachleute und am Ende bleibt alles wie es ist. Immerhin wird aber nun geforscht und es ist zugleich vorstellbar, dass viele Leute nach dem Lesen solcher Studien merken, wie wir in der Bundesrepublik beim Cannabis eigentlich behandelt, unterdrückt, stigmatisiert werden und vielleicht ist das ein Anstoß, damit Merkel und ihre Genossen in der Regierung endlich abgelöst werden.