Schweiz Legalisierung Schwarzmarkt

Eine Legalisierung von Cannabis in der Schweiz wird den Schwarzmarkt massiv reduzieren, das zeigen staatlich erhobene Daten bei den Eidgenossen (Bild von pasja1000 auf Pixabay).

Es gibt eine Menge Studien zur Verdrängung illegaler Anbieter und damit Dealer nach einer Freigabe von Hanf und diese seit Jahren in modernen Staaten erforschten Fakten sind nun immerhin schon mal bis zu den Eidgenossen vorgedrungen. Sind Haschisch und Marihuana erlaubt für Erwachsene, dann kauft niemand mehr heimlich im Park, wo die Ware vielleicht mit gefährlichem Chemie Gras gestreckt ist. Auch Jugendliche bekommen nach einer Legalisierung im Fachgeschäft kein Cannabis verkauft und der Schwarzmarkt in der Schweiz ließe sich unkompliziert beseitigen. Wir dürfen nach diesen in der Schweizer Presse veröffentlichten Daten auf mehr Schwung für die anvisierten Modellprojekte hoffen und vielleicht dringt der Ruf der Moderne dann sogar bis nach Deutschland, wo die meisten Politiker stur weiterhin das Gegenteil der Logik versuchen zu behaupten?

 Die Datenlage aus fortschrittlichen Hanf Ländern im Blick

Bei uns in der Bundesrepublik fährt niemand nach Kanada oder tauscht sich mit den Experten in den USA aus um herauszufinden, wie effizient eine Cannabis Legalisierung den Jugendschutz befördert. Die Schweizer sind mal wieder schlauer und ihre Politiker näher dran am Volk, so dass Experten alle möglichen Daten zum Hanf Schwarzmarkt in Staaten mit einer Freigabe studierten.

Sowohl in Nordamerika wie auch in Uruguay gingen die illegalen Verkäufe drastisch zurück nach der Erlaubnis zum Kiffen. Auch gäbe es beispielsweise in den Vereinigten Staaten keine Hinweise auf einen steigenden Konsum durch Minderjährige. Beides wird bekanntlich in Deutschland bestritten, wo Verbote in der Drogenpolitik die Faulheit und Inkompetenz von Figuren wie der Bundesdrogenbeauftragten Ludwig von der Maskenpartei CDU/CSU verschleiern sollen.

Bundesamt für Gesundheit will Klarheit beim Cannabis

Keine Ideologie wie bei uns ist die Grundlage für die Sichtung der Daten, sondern Fairness und so wird nicht verschwiegen, dass durch besonders starke Hanfprodukte mit viel THC auch mal der eine oder andere Kiffer im Krankenhaus landen kann! Freilich passiert das in der Illegalität ständig, die Dealer strecken normales Marihuana mit fiesen synthetischen Substanzen und daran sind sogar schon Leute gestorben – an herkömmlichem Gras von der Hanfpflanze hingegen noch niemand.

Die obersten Schweizer Gesundheitshüter wollen deshalb mehr Forschung, mehr Analyse und weiter untersuchen, welche Besonderheiten eine Freigabe mit sich bringt. Es geht dabei nicht um Fake News wie bei uns, sondern um die Unterfütterung der geplanten Modellverkäufe von Cannabis ab kommendem Jahr bei den Eidgenossen. 

Bekanntlich starten bald die ersten Pilotprojekte in der Schweiz und jeder Volljährige kann sich anmelden, mitmachen und legal kiffen. Die Wissenschaft begleitet diese Versuche, dabei sind Städte und Kommunen für die Dauer von bis zu fünf Jahren. Beobachtet wird dabei nicht nur der Konsum per se und damit das Kiffen, sondern eben auch der Cannabis Anbau, die Verpackungsvorschriften oder die Produktion als Ganzes. Die Regierung hofft auf rege Teilnahme der Gemeinden für ein möglichst umfangreiches Bild, während bei uns Figuren wie die erwähnte Ludwig oder auch der ständig mit Deals beschäftigte Jens Spahn überhaupt keine Forschung zum Hanf ins Werk setzen.